Die bewegte Geschichte der Frau eines Habsburger Erzherzogs

Die Gloggnitzer Historikerin Diana Carmen Albu-Lisson rekonstruiert in ihrem Buch „… denn … [sie] …ist eine abgefeimte Canaille…“ die spannende Lebensgeschichte von Berta Burg, die als Bürgerlichen in der zerfallenden Habsburger-Monarchie für Aufregung sorgte.

Wien 1902: Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Erzherzog Ferdinand Carl seiner Berta begegnet. Doch eine Liaison des Erzherzogs mit der Bürgerlichen kommt im Hause Habsburg nicht in Frage. Das Familienoberhaupt Kaiser Franz Joseph lässt keine Gnade walten: Ferdinand Carl verzichtet auf seine Privilegien. Das Paar wird aus dem Familienverband ausgeschlossen und muss seine Heimat verlassen. Das Eheglück hält jedoch nur kurze Zeit. Ferdinand Carl stirbt 1915 an Tuberkulose. Berta Burg tritt das Erbe ihres verstorbenen Gatten in Südtirol an. Ein Leben voller Höhen und Tiefen, zwischen Hoffen und Bangen.

Dieses Buch rekonstruiert das bis dato unbeleuchtete Leben der Thronfolger-Schwägerin. Über beinahe 100 Jahre ist Berta Burg (1879-1979) Zeugin der politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen sowie kulturellen Umwälzungen in Österreich, Ungarn und Italien. Interviews, Dokumente und Fotomaterial aus Privatbesitz gewähren zusätzliche Einblicke in das bewegte und bewegende Leben der Erzherzogswitwe.

Diana Carmen Albu-Lisson, „… denn … [sie] …ist eine abgefeimte Canaille…“
Berta Burg – Eine Bürgerliche und ihr Habsburgisches Erbe, Verlag Kral, 420 Seiten, ISBN: 978-3-99024-180-6, ISBN (Südtirol): 978-3-99024-181-3, € 26,95

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