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Zwei Ungarn wurden nach elf Stunden von der Rax gerettet

Am Sonntag sind zwei Wanderer aus Ungarn auf dem Teufelsbadstubensteig auf der Rax in Bergnot geraten. Der Mann und die Frau wurden von der Bergrettung Reichenau in einer langwierigen Bergungsaktion unverletzt ins Tal gebracht. Die Rettungsaktion konnte aufgrund der schwierigen Bedingungen erst nach elf Stunden abgeschlossen werden.

Die Wanderer stiegen am Vormittag über den Teufelbadstubensteig in der Hinteren Loswand im Großen Höllental Richtung Wachthüttelkamm auf. Im tief verschneiten Gelände verloren die Beiden die Orientierung und kamen in steiles Felsgelände. Da sie den Weg nicht mehr selbstständig fortsetzen konnten, setzten sie einen Hilferuf ab, der um Mittag die Bergrettung Reichenau erreichte.

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Die Hintere Loswand im Großen Höllental war Schauplatz der langwierigen Bergung.
Die Hintere Loswand im Großen Höllental war Schauplatz der langwierigen Bergung.

Foto: Helmut Dittler (Bergrettung Reichenau)

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16 Bergretter stiegen sofort in das Einsatzgebiet auf. Die Rettung gestaltete sich extrem schwierig, da die gesamte Rettungsaktion nur mit Seilsicherung durchgeführt werden konnte. Der einsetzende Regen und Schneefall erschwerte die Hilfsmaßnahmen zusätzlich. Nach etwa vier Stunden Aufstieg erreichten die Retter die Verirrten.

Da die beiden Ungarn unverletzt angetroffen werden konnten, wurden sie in einer mehrstündiger Bergungsarbeit nach oben auf den Wachthüttelkamm gebracht. Nach fast elf Stunden wurden die in Not geratenen Bergsteiger sicher ins Tal gebracht. Kurz vor 23 Uhr konnte der Einsatz beendet werden

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