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Gewaltiger Kracher schockierte die Menschen im Schwarzatal

Es war gegen 10.37 Uhr. Der ruhige und sonnige Aprilfreitag wurde jäh von einem heftigen Knall unterbrochen. Wände und Böden zitterten, Haustiere verkrochen sich. Was war geschehen. „Es war ein besonders lauter Überschallknall“, bestätigt Oberst Michael Bauer vom Bundesheer.

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Oberst Michael Lechner
Oberst Michael Lechner

Der Knall war extrem laut und schreckte von Pitten bis zur Rax die Menschen auf. „Der Knall war auch besonders laut“, skizziert Ministerumssprecher Michael Bauer, „Wie laut der Überschallknall am Boden wahrgenommen wird, hängt auch vom Wetter und den Temperaturen ab. De Eurofighter fliegen dabei in etwa 12.000 Meter Höhe. Dadurch wird auch oft der Jet gar nicht wahrgenommen. In einem Gebirgstal, wie der Gegend um Reichenau, verstärkt sich der Knall dann noch zusätzlich.“

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eurofighter bundesheer

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Das Bundesheer muss zwei Mal pro Jahr Überschallübungen durchführen. „Wir bekommen die Freigabe von der Austro Control rund eine halbe Stunde vor der Übung für einen bestimmten Korridor. Etwa fünf bis 15 Minuten vorher kündigen wir die Übung auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/bundesheer/) an“, erläutert Oberst Bauer, „Heute war das aus technischen Gründen nicht möglich.“

Die zweiwöchige Übung endete heute Freitag um 12 Uhr.

Die nächste Überschallübung ist im November geplant

Fotos: Peter Lechner, Österreichisches Bundesheer

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