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Flexiblere Arbeitszeiten sollen für längere Freizeit sorgen

Weder wettbewerbsfähig noch alltagstauglich – das österreichische Arbeitsrecht behindert Unternehmer und Arbeiter“, klagt der Wirtschaftsbund Österreich und startet eine Kampagne zur Arbeitszeitflexibilisierung. Der Wirtschaftsbund des Bezirkes Neunkirchen unterstützt die Kampagne.

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In den Gemeinden des Bezirkes werden die Vertreter des Wirtschaftsbundes bei Betriebsbesuchen die Kampagne unterstützen. „Zeit wird’s: Wir brauchen flexible Arbeitszeiten“, fordert Bezirksgruppenobmann KommR Ing. Josef Breiter, Spartenobmann KommR Franz Kirnbauer, die Obfrau der Bezirksstelle Neunkirchen KommR Waltraud Rigler und die Teilbezirksgruppenobmänner Dr. Helmut Tacho und Manfred Knöbel. Die Arbeitszeitflexibilisierung ist auch im Bezirk Neunkirchen ein aktuelles Thema. „Die Unternehmer bewegen sich teilweise in Graubereichen und Mitarbeiter dürfen nicht länger arbeiten, selbst wenn sie wollen. Das verbietet das viel zu enge Arbeitszeitkorsett“, zeigt Obmann Breiter auf.

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Spartenobmann  Franz Kirnbauer,  die Obfrau der Bezirksstelle Neunkirchen  Waltraud Rigler, Bezirksgruppenobmann  Ing. Josef Breiter und die Teilbezirksgruppenobmänner Manfred Knöbel und Dr. Helmut Tacho (v.l.) tragen die Kampagne in unseren Bezirk.
Spartenobmann Franz Kirnbauer, die Obfrau der Bezirksstelle Neunkirchen Waltraud Rigler, Bezirksgruppenobmann Ing. Josef Breiter und die Teilbezirksgruppenobmänner Manfred Knöbel und Dr. Helmut Tacho (v.l.) tragen die Kampagne in unseren Bezirk.

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Der Vorschlag: Statt der derzeit gültigen zehn Stunden Höchstarbeitszeit pro Tag, 50 Stunden pro Woche, durchgerechnet auf ein Jahr, setzt sich der Wirtschaftsbund im Bezirk Neunkirchen für zwölf Stunden Höchstarbeitszeit pro Tag, 60 Stunden pro Woche und durchgerechnet auf zwei Jahre ein. so Breiter. „Die Unternehmer könnten dadurch Auftragsspitzen besser abdecken, Kundenaufträge schneller erledigen und für die Arbeitnehmer entstehen längere Freizeitblöcke.

Auch eine Umfrage des Wirtschaftsbundes bestätigt laut Obmann Breiter die Wichtigkeit, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren: demnach sind 84 Prozent der befragten Unternehmer und Arbeitnehmer für eine flexiblere Gestaltung von Arbeitszeiten, 80 Prozent sind sogar überzeugt, dass flexiblere Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf positiv beeinflussen

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Foto © Wirtschaftsbund Bezirk Neunkirchen

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