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Nach 7:7 behaupten die Wimpassing weiter ihre Tabellenführung

Die Wimpassinger Judoka mussten ohne Legionäre gegen eine starke Wiener Mannschaft antreten. Café+Co Samurai aus Wien hatte mit Philip Graf, und vor allem mit Miklos Ungvari, dem Vizeolympiasieger von 2012 und Fünften der Spiele 2016 in Rio, einen starken Kämpfer in ihren Reihen. Das 7:7-Unentschieden reichte dem Bundesliga-Tabellenführer aber für die Spitze.

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Nach einem 4:3 in der Pause für Café+Co Samurai konnten die Wimpassinger Judoka in der Rückrunde den Kampf noch drehen. Mit einem 4:3 holen die Schwarzataler an diesen Abend ein hart umkämpftes 7:7 und bleiben Tabellenführer der Judo Bundesliga.

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Die starke Wimpassinger Mannschaft mit Trainer Adi Zeltner (r.) und Obmann Erwin Häring (l.).
Die starke Wimpassinger Mannschaft mit Trainer Adi Zeltner (r.) und Obmann Erwin Häring (l.).

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Die Gewichtsklassen im Einzelnen

Bis 60 Kilo konnte Stefan Moser beide Kämpfe gegen Philip Graf lange offen halten. In der ersten Runde musste er sich erst im Golden Score dem deutschen Legionär geschlagen geben. In der Rückrunde führte Stefan bereits mit Wazzari, bei einem weiteren tollen Angriff wurde er ausgekontert und musste so diesen Kampf ebenfalls abgeben und bis 66 Kilo ging Martin Morgenbesser in der ersten Runde gegen Mischa Sobanov und in der Rückrunde gegen Peter Anetshofer als Sieger von der Matte.

Bis 73 Kilo liefert Lukas Reiter gegen den Olympia Zweiten Miklos Ungvari in beiden Runden starke Kämpfe. Lukas fehlte in beiden Kämpfen nur die Abgeklärtheit des um einige Jahre älteren Ungarn und somit gab der Wimpassinger beide Kämpfe ab. Die in beiden Kämpfen gezeigte Leistung dient als Motivation für die am 20. April beginnende EM in Warschau, wo Reiter wieder auf Ungvari treffen könnte und bis 81 Kilo erfolgt eine Punkteteilung zwischen Andreas Wenisch und Patrick Ganselmayer.

In der Klasse bis 90 Kilo wurde Markus Weninger im ersten Kampf noch überrascht und musste diesen gegen Sascha Kuba mit Ippon vorzeitig abgeben. In der Rückrunde gelang Markus mit dem Ippon des Tages die Revanche und damit der vorzeitige Sieg gegen Sascha Kuba und bis 100 Kilo war Florian Wallner an diesem Tag nicht zu schlagen. Er blieb in beiden Kämpfen gegen Christoph Radlherr Sieger. Wallner war in richtiger Wurflaune und konnte in beiden Kämpfen insgesamt fünf Wazzari und zwei Ippon werfen.

In der Gewichtsklasse über 100 Kilogab es ein Unentschieden zwischen Andreas Mruk und Clemens Prentner.

Weiter geht es für die Violetten aus dem Schwarzatal in der Bundesliga am 29. April um 19:30 mit einem Auswärtsturnier in Feldkirchen gegen den starken Aufsteiger JU DynamicOne.

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Foto_©_JC Wimpassing

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