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Ternitz – von rauchenden Schloten zu rauchenden Köpfen

Vier Ternitzern, die sich in besonderem Maße für die Gesellschaft eingesetzt haben, überreichte Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak beim Festakt der Stadtgemeinde Ternitz zum Nationalfeiertag das Ehrenzeichen in Gold der Stadt Ternitz.

Mit einem Festakt beging die Stadtgemeinde Ternitz am Donnerstag den Nationalfeiertag. Die Besucher der Stadthalle erlebten ein großartiges Konzert der Erik Schuster Big Band, das schwungvoll in die goldene Big Band Ära entführte.

Im Rahmen der Nationalfeiertagsfeier legte Bürgermeister Dworak ein eindeutiges Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität ab, die der Grundstein unserer demokratischen Republik ist. „Während der Krisen und Bürgerkriege in unseren Nachbarstaaten hat unsere Neutralität wichtige Bewährungsproben bestanden.“, betonte der Bürgermeister in seiner Ansprache.

Ternitz hat sich von einer „Stadt der rauchenden Schlote“ zu einer „Stadt der rauchenden Köpfe“ gewandelt. Verantwortlich dafür sind BürgerInnen, die durch Engagement und Tatkraft mithelfen, die Stadt weiterzuentwickeln. „Das sind für mich die wahren Vorbilder für uns alle. Gemeint sind alle Freiwilligen, die in Blaulichtorganisationen und in den Vereinen für die Bevölkerung Großartiges leisten und sich dafür einsetzen, dass sich unsere Bevölkerung sicher fühlt und eine besondere Lebensqualität in ihrer Heimatstadt vorfindet“, führte Dworak aus.

Sie erhielten das Goldene Ehrenzeichen

Ernst Bauernfeind war von Februar 2005 bis 31. Jänner 2017 Obmann des Kneipp-Aktiv-Clubs Ternitz. In dieser Zeit leistete Ernst Bauernfeind einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Vereinslebens im Sinne der Volksgesundheit für die Bewohner von Ternitz.

Ernst Blümel war 20 Jahre lang Obmann der Agrargemeinschaft Flatz und hat diese Funktion im Februar 2017 an seinen Nachfolger übergeben. In seiner Zeit hat Ernst Blümel erheblich dazu beigetragen, den Charakter unserer Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten und wichtige Maßnahmen zur Erhaltung des Lebensraumes zu setzen.

Ing. Alfred Metzner war von 1992 bis Frühjahr 2017 Obmann des Österreichischen Touristenklubs, Sektion Ternitz. Während Alfred Metzners Obmannschaft wurde das Adolf Kögler-Hauses am Schneeberg an Strom- und Kanalnetz angeschlossen, 2003/04 der Neubau der vierten Gfiederwarte, sowie 2011 die 125-Jahr-Feier der Gfiederwarte organisiert.

Franz Zotter gründete im Februar 1982 den Schutzhundeklub NÖ-Süd und ist bis heute Obmann des Vereins. In dieser Zeit wurde der Abrichteplatz angelegt, das Klubhaus und die Boxen gebaut, der Strom- und Wasseranschluss hergestellt, der Platz mit Flutlichtanlage ausgestattet, Büro und WC-Anlagen errichtet, 1998 der Abrichteplatz neu gestaltet und vergrößert, sowie ein Welpen- und Junghundeplatz geschaffen. In all diesen Jahren wurden und werden von Franz Zotter jährlich Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse, Schutzhundeausbildungen und Fährtenkurse, Welpen- und Junghundekurse angeboten und zahlreiche Prüfungen, Turnieren, Ausstellungen, Vorführungen und Fortbildungen organisiert und besucht – und das von März 1982 bis jetzt.

Stadtrat Peter Spicker, Bürgermeister Rupert Dworak, Ernst Bauernfeind, Franz Zotter, Alfred Metzner, Ernst Blümel, Vizebürgermeister Christian Samwald (v.l.) beim Festakt.

Im kommenden Jahr feiert die Stadt Ternitz zwei besondere Jubiläen – „70 Jahre Stadt und 95 Jahre Gemeinde Ternitz“. Bürgermeister Rupert Dworak lädt schon heute alle MitbürgerInnen herzlich ein, an den bevorstehenden Feierlichkeiten teilzunehmen um gemeinsam die beispiellose Entwicklung der größten Stadt unseres Bezirkes zu feiern.

Foto: Stadtgemeinde Ternitz

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