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Nach 2.295 Trauungen geht Standesamtsleiter Fasching in Pension

Die Bürgermeister des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Neunkirchen verabschiedeten sich  von dem langjährigen Leiter des Standesamtes und Staatsbürgerschaftsverbandes, Friedrich Fasching. 37 Jahre arbeitete Fasching bei der Stadtgemeinde, 36 davon am Standesamt. 2.295 Paare hat er in dieser Zeit getraut.

Fritz Fasching begann im Jahr 1981 bei der Stadtgemeinde Neunkirchen. Mit Mai 1982 wurde er zum Standesbeamten-Stellvertreter bestellt, mit Mai 2004 wurde er mit der Funktion des Standesamtsleiters betraut, mit September 2012 zusätzlich mit jener des Staatsbürgerschaftsverbandleiters.

Geschenkübergabe im Trauungssaal: Verbandsobmann Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer, Birgit Prinz, Friedrich Fasching,Bürgermeister Josef Pichler (Altendorf, Bürgermeisterin Michaela Walla (Warth), Bürgermeister Wilhelm Derler (St. Egyden) und Bürgermeister Franz Woltron (Würflach) (v.l.).

Die Bürgermeister der Verbandsgemeinden – Neunkirchen, Altendorf, Natschbach-Loipersbach, St. Egyden, Warth, Wartmannstetten und Würflach – bedankten sich mit einer Holzskulptur, die zwei Ringe darstellt und die Anzahl der Trauungen und die Namen aller Verbandsgemeinden eingraviert hat. Nur die eingravierte Anzahl von 2.294 stimmte bei Übergabe wegen Diensteifers von Fasching nicht mehr: Einen Tag vor Pensionsantritt stand noch eine letzte Trauung am Programm. „Fritz Fasching hat den Grat zwischen Gesetz und Menschlichkeit immer mit Bravour gemeistert“, würdigte Verbandsobmann Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer den langjährigen Einsatz, „Gesetzesänderungen bringen der Tätigkeit laufend neue Herausforderungen und Aufgaben. Bei diesen zählten wir mit dem Verband immer zu den Vorreitern, auch dank Fritz Fasching.“

Mit 1. März 2018 übernimmt Birgit Prinz die Leitung des Standesamtes Neunkirchen.

Foto: Stadtgemeinde Neunkirchen

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