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Kein ruhiger Sonntag für die Reichenauer Bergrettung

Sonntag mittags musste die Reichenauer Bergrettung zu zwei Einsätzen ausrücken. Erst stürzte in der Stadelwand am südlichen Schneeberg ein 48-Jähriger ins Seil und verletzte sich. Unmittelbar danach wurden die Bergretter in die Weichtalklamm gerufen, wo ein 68-Jähriger nach Kreislaufproblemen zusammengebrochen war.

Ein Kletterer (48) aus Wien war mit seiner Partnerin in einer Zweier-Seilschaft im Klettersteig „Schwarzer Bruder“ unterwegs. In der dritten Seillänge brach ihm, nachdem er die letzte Sicherung überklettert hatte, ein Griff aus und er stürzte einige Meter ins Seil. Dabei verletzte er sich an der Ferse. Trotzdem gelang es den Beiden, sich selbständig bis zum Wandfuß abzuseilen, von dort verständigten sie über 140 Notruf die Bergrettung Reichenau. Unterstützt von einer Bergemannschaft wurde der Verletzte mittels Taubergung vom Wandfuß geholt. Seine Begleiterin stieg mit Bergrettern ins Tal ab.

Bereits wenige Minuten nach Einsatzende ging der nächste Notruf in der Bergrettungszentrale in  Reichenau ein. Ein Tourist (68) bekam in der Weichtalklamm, ebenfalls am südlichen Schneeberg, akute Kreislaufprobleme. Er wurde vom Notarzthubschrauber Christophorus III mittels langem Tau geborgen. Eine Bergrettungsmannschaft war ebenfalls zum Unfallort unterwegs, da die Möglichkeit einer Seilbergung nicht sicher war.

 

Foto: Bergrettung Reichenau

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