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Angehörige gedachten in Hochegg ihrer Verstorbenen

Das Palliativteam des Landesklinikums Hochegg veranstaltete in der Anstaltskapelle einen Gedenkgottesdienst und erinnerte im Rahmen dieser Gedenkfeier an die betreuten Personen, die im ausgehenden Jahr auf der Palliativstation verstorben sind. Etwa achtzig Angehörige und MitarbeiterInnen des Krankenhauses nahmen am Gedenkgottesdienst teil, den Musiktherapeuten Mag. Bernhard Piller musikalisch begleitete.

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Das Treffen hat den Hinterbliebenen und den Mitgliedern des Palliativteams die Möglichkeit geboten, sich gemeinsam in einem feierlichen Rahmen von den Verstorbenen wertschätzend zu verabschieden und über die Erinnerungen zu sprechen.

Auf der Palliativeinheit wird ein Steinritual durchgeführt, um sich von Menschen zu verabschieden. Rituale geben Gefühlen Raum. Es wird ein Stein mit dem Namen des Verstorbenen beschriftet und in einer Schale aufbewahrt. Zur Gedenkmesse wurden diese Steine mitgebracht. Angehörige hatten die Möglichkeit, die Gedenksteine ihrer lieben Verstorbenen nach der Gedenkmesse mit nach Hause zu nehmen. Zum Abschluss erhielten die Angehörigen die Möglichkeit einen Luftballon mit letzten Wünschen zu beschriften und steigenzulassen und somit auch symbolisch loszulassen.

Die zahlreiche Anteilnahme der trauernden Menschen zeigt, wie wichtig gelebte Trauer ist und die Gewissheit zu haben, nicht alleine zu sein.

Der Tod ist der Horizont des Lebens – doch der Horizont ist nichts als das Ende unserer Sicht“, schrieb einst Hermann Hesse.

Fotos: Landesklinikum Hochegg

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