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Polytechnische Schule in Ternitz bekommt Neubau um 5,1 Millionen Euro

Nach der Zusammenlegung der beiden Schulsprengel Ternitz und Neunkirchen hat sich der neue Schulausschuss für die Polytechnische Schule Ternitz konstituiert. Das nunmehr deutlich vergrößerte Einzugsgebiet für die SchülerInnen macht einen Ausbau des Schulstandortes Ternitz notwendig.

Die Stadtgemeinde Ternitz übernimmt jetzt die Verantwortung für beste Facharbeiterausbildung im Bezirk und wird 5,1 Millionen Euro in die Erweiterung der Polytechnischen Schule Ternitz investieren. „Nach den Vorgaben der Schulbaukommission des Landes Niederösterreich hat das Ternitzer Architekturbüro Teynor I Schmidt einen Zubau inklusive Aufstockung am bestehenden Schulcampus geplant“, so Bürgermeister Rupert Dworak. Diese Pläne wurden kürzlich dem Ternitzer Gemeinderat vorgestellt.

Die Ternitzer Schulausschussmitglieder Gemeinderat Erik Hofer, Gemeinderätin Irmgard Selhofer-Dissauer, Stadträtin Mag. Andrea Reisenbauer und Gemeinderat Ing. Michael Riedl (v.l.) mit dem Entwurf für das neue Schulgebäude.

 Seit mittlerweile drei Jahren bemüht sich Schulstadträtin Mag. Andrea Reisenbauer um eine gemeinsame Lösung mit den Nachbargemeinden. Da die Gemeinden des ehemaligen Schulsprengels Neunkirchen jedoch nicht bereit waren, sofort Baukosten zu übernehmen, hat Ternitz die Initiative ergriffen und um Zusammenlegung der Schulsprengel angesucht. „Es kann nicht sein, dass eine Standortgemeinde einfach eine Pflichtschule schließt und die Schülerinnen und Schüler im Regen stehen lässt“, so die Ternitzer Schulstadträtin.

Die neue Schule am Computer.

Das neue Schulgebäude soll für bis zu 130 Schüler Platz bieten. Die Kosten belaufen sich auf rund 5,1 Millionen Euro. Mit den Bauarbeiten soll nach Ausschreibung und Gewerkevergaben so rasch wie möglich begonnen werden. Stadträtin Mag. Andrea Reisenbauer kann ihre Freude kaum verhehlen: „Ich freue mich, dass wir nach jahrelangen Bemühungen schon bald einen praxisorientierten und modernen Unterricht am Poly Ternitz anbieten können. Die Gemeinde Ternitz übernimmt damit wieder eine Vorreiterrolle in der Schulpolitik des Bezirkes.“

Fotos: Stadtgemeinde Ternitz

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