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★ Viel Neues aus der Scheibenwelt zum Winterausklang

Die SCHWARZATALER-SCHEiBENWELT bringt jede Menge frische Musik in deine späten Wintertage. Wir haben Neuerscheinungen aus den unendlichen Weiten des Universums der Klänge, Rhythmen, Stimmen und Melodien herausgesucht und stellen dir CDs und EPs vor. Mit dem einen oder anderen interessanten Terminen. Scroll dich einfach durch.

Beirut – Gallipoli | Die Geschichte von Gallipoli beginnt mit einer Lieferung von Zach Condons alte Farsifa-Orgel aus dem Elternhaus in Santa Fe, New Mexiko, USA, in die Wohnung in New York. „Ich hatte sie mir damals von meinem ersten Lohn beim Center for Contemporary Arts in Santa Fe gekauft. Ein Zirkusmusiker hatte sie zurückgelassen, weil sie nicht mehr richtig funktionierte“, schildert der Beirut-Mastermind, „Ich stellte die Orgel in mein Jugendzimmer und verbrachte die nächsten drei Jahre damit, nahezu alle Songs meines ersten Albums und große Teile meines zweiten an ihr zu schreiben. Ich schrieb an ihr auch die ersten Lieder für Gallipoli.“

Die zwölf Songs des Albums nahmen im Winter 2016 Gestalt an, als Condon die Liebe zu seiner alten Farfisa Orgel wiederentdeckte – jenem Instrument, das er beim Schreiben seiner ersten beiden Beirut-Alben (Gulag Orkestar, 2006 & The Flying Club Cup, 2007) nutzte und das zum klanglichen Markenzeichen des damaligen Newcomers wurde. Nachdem erste Song-Skizzen in New York und seiner derzeitigen Heimat Berlin entstanden, zog sich Condon in ein Studio im ländlichen Apulien in Süditalien zurück. Das Studio war im richtigen Maße abgelegen, gut ausgerüstet, erfüllt von einer entspannten Arbeitsatmosphäre: kurz, es war perfekt für Beiruts Projekt Gallipoli. „Eines Tages besuchten wir die Altstadt von Gallipoli, eine beeindruckende Festungsinsel vor der Küste Italiens, die mit einer Brücke mit dem neueren Teil der Stadt verbunden ist. Abends stolperten wir in eine Art Prozession: Eine Gruppe Priester trug zur Musik einer Blaskapelle eine Statue des Stadtheiligen durch die engen Straßen, gefolgt von einer Menschenmenge, so groß wie ich mir die Bevölkerung der Altstadt vorstellte. Wir blieben bis spät in die Nacht und schon am nächsten Tag schrieb ich den Song Gallipoli in einem Schwung durch, lediglich unterbrochen von kurzen Essenspausen“, erinnert sich Condon, „Erst da erkannte ich, dass genau das mein Leitmotiv für dieses Album sein sollte. Wir verbrachten den Rest des Monats im Studio in Italien und hatten den größten Teil des Albums im November 2017 fertig.“

Zach Condon, Mastermind von Beirut

Foto © Olga Baczynska

Das Album Gallipoli verbindet perfekt den ursprünglichen Beirut-Sound mit einem neu entdeckten Klangkosmos.

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Liberty – Brainwashed | Liberty ist Künstlerin und Produzentin und arbeitet im kleinen Dorf Schlöglmühl (Gemeinde Payerbach) im Schwarzatal. Vor zwei Jahren gründete die junge Musikerin das Plattenlabel LibertyArtMusic, bei dem man ohne Genrebeschränkung arbeiten kann.
Ihre ersten Kompositionen produzierte Liberty im Jahr 2012. Seither veröffentlichte sie zwei Singles, ein Album und eine EP. Vom Produzieren bis zum Aufnehmen und Mischen macht sie alles selbst. Seit vergangenem Jahr produziert sie ihre Musik in 432Hz, was einen warmen und entspannenden Klang bringt. Die Schlöglmühler Klangkünstlerin arbeitet auch gern mit anderen Künstlern zusammen, produziert für sie Instrumentals, nimmt die Vocals dazu in ihrem Studio auf und mischt sie an Ort und Stelle. Unter anderem produziert sie auch Musik für Filmemacher und Podcasts. Auf ihrer Homepage bietet sie fertig produzierte Instrumentals an.

Vom Kinderzimmerstudio bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich Liberty über die Jahre alles selbst aufgebaut und autodidakt erlernt. Sie selbst will sich nicht in ein Genre einordnen lassen, will sich die Freiheit behalten, das zu kreieren zu dem sie gerade inspiriert ist. Jedoch gelten HipHop und Trap Musik als ihre wichtigsten  Einflüsse. Und Liberty wandelt ihre Emotionen und Eindrücke gekonnt in Musik um.

Liberty

Ihre brandneue EP Brainwashed bietet einen abwechslungsreichen Querschnitt ihres Talentes und die ebenfalls neue Single Turn It Up mit Naya Dane aus Nigeria weckt positive Gefühle und macht Lust zum Tanzen. Zusammen mit dem Künstler Naya Dane konnten sie trotz großer räumlicher Distanz einen gelungen Track produzieren. „Dank der heutigen Technologie ist es möglich auch weit getrennt voneinander Daten auszutauschen und zu kreieren“, skizziert Liberty. Ihre Songs findest du auf YouTube unter LibertyArtMusic.
Zurzeit arbeitet Liberty mit einem Rapper Konplex aus Graz an seiner EP ARTificial.

Liberty Live in A: 23.03. Graz, Club Wakuum (mit Konplex)

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Erwin & Edwin – Power | Ende des vergangenen Jahres haben Erwin & Edwin ihre zweite Single Hoch aus dem jetzt erschienenen neuen Album Powe‘ veröffentlicht. Hoch ist eine Hymne für alle, die trotz Tiefschlägen versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen. “Sind die Träume eben groß, musst du doppelt viel vertraun!”, meinen die Zwei.

Das neue Album Power zeigt eine neue Seite von Erwin & Edwin – weniger Electro, mehr Brass und Gesang. Und Power versprühen Erwin & Edwin mittlerweile schon seit sechs Jahren auf über 200 Bühnen, wie FM4 Frequency und Open Flair Festival. Ihr zweites Album eröffnet mit drei neuen Bandmitgliedern und frischer Motivation ein komplett neues Kapitel.
Vor allem durch
Alix an den Vocals wird der neue Sound geprägt. In unterschiedlichsten Songs befreien sich die fünf Musiker vom Club-Soundtrack und grooven Richtung Funk, Pop, Rap und allem, was sie inspiriert. In Genreschubladen lassen sich Erwin & Edwin sowieso nicht zwängen.

Erwin & Edwin

Foto © Mercan Suembueltepe

Jedenfalls setzen sie mit Power ihre Mission fort: Mit ihrem einzigartigen Electro Brass alle Menschen zum Tanzen zu bringen!

Erwin & Edwin live in A: 21.02 – Linz, Posthof | 22.02. – Salzburg, Rockhouse | 23.02. – Wörgl, Komma | 01.03. – Graz, p.p.c. | 16.03. – Lustenau, Carinisaal

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Uli Datler QuintetSTINGfluenced | Alles beginnt Mitte der 1980er Jahre, als ein Freund und ehemaliger Schulkollege Uli Datler zu einem gemeinsamen Kinobesuch einlädt. Ein folgenschwerer Abend, denn nachdem Datler den Dokumentarfilm Bring On The Night gesehen hat, lässt ihn die Musik von Gordon Sumner, alias Sting, nicht mehr los. Wohl gemerkt: Es handelt sich um die Band, mit der Sting nach der Auflösung von The Police seine Solokarriere startete. Der englische Sänger und Bassist hatte die damals revolutionäre Idee, sich von der Crème der jungen Jazzgeneration begleiten zu lassen, und holte Branford Marsalis, Kenny Kirkland, Darryl Jones und Omar Hakim ins Studio.

Was Sting mit dieser oder ähnlichen Besetzungen zwischen 1985 und 1987 aufnahm, gehört aus heutiger Sicht zum Besten, was die 1980ern auf dem Popsektor zu bieten hatten und war meilenweit entfernt vom Funk-Pop eines Michael Jackson oder den Disco-Hits von Culture Club oder den Pet Shop Boys, ja vielleicht war es sogar die Geburtsstunde des Adult Pop.

 Uli Datler nähert sich den Sting’schen Vorlagen aus der Sicht eines mit allen Wassern gewaschenen Jazzpianisten und wärmt sozusagen eine Jugendliebe auf. Er hat das Projekt in Ruhe reifen lassen und geht jetzt, da er auch die ideale Band dafür gefunden hat, mit ‚STINGfluenced‘ an die Öffentlichkeit. Aber er lässt sich von seiner großen Liebe zur Musik Stings nicht blind machen: Mit Respekt, aber auch einer ordentlichen Prise Individualität hat er die bekannten Songs, von Moon Over Bourbon Street über das genial interpretierte Fields Of Gold bis hin zu Fragile für sein handverlesenes Quintett arrangiert und eingespielt. Und mit einem kleinen Augenzwinkern nimmt er auch noch Roxanne und Every Breath You Take aus alten Police-Zeiten mit in die Playlist.

Uli Datler

 Ach ja, die Band: Neben erfahrenen Musikern wie dem Saxofonisten Thomas Faulhammer, dem Gitarristen Edi Köhldorfer und Bernd Rommel am Schlagzeug können wir auch das große Talent des jungen Bassisten Martin Heinzle auf der wunderbaren CD hören. Dem Pianisten und Bandleader ist es hörbar gelungen, seine Begeisterung für die Sting-Klassiker nicht nur in die Arrangements zu legen, sondern auch auf sein Quintett zu übertragen, wie viele beseelte Soli beweisen. Denn, wie gesagt: Uli Datler liebt die Musik von Sting.

Uli Datler Quintet live in A: 22.02. – Krems, „That´s Jazz Krems“ (Salzstadt) | 16.03. – Hollabrunn, Kulturmühle | 19.03. – Wien, Jazzland | 10.04. – Frauental (Stmk), Blue Garage | 14.06. – Purkersdorf, Bühne | 07.12. – Zwettl, Syrnau

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The Doors – Waiting For The Sun (50th Anniversary Deluxe Edition) | The Doors veröffentlichten ihr drittes Studioalbum Waiting For The Sun im Juli 1968. Es war ihr drittes Platinalbum in weniger als zwei Jahren und das erste, das sich an die Spitze der Charts spielte.

Seither hat es sich rund um den Globus mehr als eine Million Mal verkauft und fügt sich mit Songs wie The Unknown Soldier, Five To One und dem Nummer-1-Hit Hello, I Love You in den legendären Bandkatalog ein.

Rhino erinnert mit Waiting For The Sun (50th Anniversary Deluxe Edition) an das 50-jährige Jubiläum des Albums. Die 2-CD/1-LP-Edition präsentiert eine neue Version des Original-Stereomixes sowohl auf der CD als auch auf der 180-Gramm Vinyl-LP.

Der Mix wurde durch den langjährigen Doors-Toningenieur, Mixer und Producer Bruce Botnick von den Original-Mastertapes neu gemastert. Zum Set gehört eine zweite Disc mit 14 bisher unveröffentlichten Tracks, darunter neun jüngst entdeckte Rohmixe aus den Aufnahmesessions zum Album und fünf Live-Songs vom legendären Kopenhagen-Konzert aus dem Jahr 1968.

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Gnackwatschn – Die Wöd wird si weiterdrahn | Auf ihrem gemeinsamen Weg haben Robert Steinberger, Daniel Leskowschek, Gregor Krenker, Christoph Veit, Erwin Wonisch und Bernhard Liebminger mit ihrem Stilmix treue Fans im In- und  Ausland gefunden. Nach unzähligen Shows, wertvollen Erfahrungen auf Tour, sowie beachtlichen Erfolgen mit den ersten Singles oder Alben folgt nun der nächste Streich: wir schreiben das Jahr 2019 – es bricht aus, die Zeit rennt, der Druck steigt, es wird eng. Doch hier kommen Lieder, die uns über Wasser halten. Einfach loslassen! Denn eins steht fest: „Die Wöt wird si weiterdrahn“! Das hat auch der preisgekrönte Paul Pizzera erkannt und verleiht der Gnackwatschn auf dem gleichnamigen Titelsong seine wortgewandte Stimme.

 Aufbrechen, abreißen, aufbauen … noch nie hat eine Gnackwatschn so gut geklungen, wie die von den sechs Freunden aus der Steiermark.

 Insgesamt sechs brandneue Songs sind auf Die Wöt wird si weiterdrahn zu hören. Jedes einzelne Lied geht direkt ins Ohr, alle Nummern sind dafür geschaffen worden, live erlebt zu werden. Wer hier ruhig sitzen bleiben kann, braucht dringend eine Gnackwatschn vom Therapeuten seines Vertrauens. Ehrliche Texte – ganz ohne Blatt vorm Mund – werden von Bläsern kraftvoll angetrieben. Dabei darf die Steirische Harmonika nicht fehlen, das Schlagzeug treibt das ganze Spektakel endgültig zur Spitze.

Gnackwatschn

Foto © Kiki Heindl

 Die Wöt wird si weiterdrahn – damit schenkt die Band Gnackwatschn ihren Fans und FreundInnen eine Silberscheibe, die allen noch sehr lange Freude machen wird und das Liveerlebnis ist auch gewährt, beispiesweise beim Picture On in Bildein, dem schönsten Festival im ganzen Land und bei anderen schönen Gelegenheiten…

Gnackwatschn live in A: 08.03. – WUK, Wien | 09.03. Gewölbekeller, Judenburg (Stmk) | 13.03. ppc, Graz (Stmk) | 16.03. Warehouse, St. Pölten (NÖ) | 06.07. Stadtfest, Saalfelden (S) | 13.07.Fohnsdorf (Stmk) | 09.08. Picture On Festival, Bildein (B)

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Weezer – Weezer (Teal Album) | Wenn ihr Weezers Cover von Totos Africa geliebt habt, könnt ihr jetzt einen Freudensprung machen. Denn die Band hat erneut Anlauf genommen und ist kopfüber in die jüngere Musikgeschichte eingetaucht. Herausgekommen ist Weezer (Teal Album) – ein ganzes Cover-Album prägender Songs aus den 70er-, 80er- und frühen 90er-Jahren, darunter Everybody Wants To Rule The World (Tears For Fears), Take On Me (a-ha), Billie Jean (Michael Jackson), Paranoid, No Scrubs und Mr Blue Sky (ELO) und natürlich auch Africa von Toto, kurz gesagt: „It’s us covering everyone else’s hits“, wie die Band süffisant kommentiert. 

Und Anfang März kannst du dich bereits auf den nächsten Weezer-Release freuen, diesmal mit eigenen Songs: das langersehnte Black Album wird das Licht der Welt erblicken, produziert von Dave Sitek (TV on the Radio).

Dieses Album kannst du bereits vorbestellen, die bereits veröffentlichten Songs Can’t Knock The Hustle und Zombie Bastards bekommst du dann vorab. 

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Stefan Jürgens – Was zählt | Zwei Jahre nach Grenzenlos Mensch erschien jetzt mit Was zählt das fünfte Studioalbum des deutschen Songwriters und Soko Donau Kieberers Stefan Jürgens. Mit seinen Produzenten Ingo Politz, Bernd Wendlandt, Johnny Bertl und Manfred Schweng arbeitet er konsequent dort weiter, wo er mit seinem vergangenen Album aufgehört hat. Die Welt um uns herum wird komplizierter und die Suche nach Orientierung nicht leichter. In seiner geraden und unverwechselbaren Art geht er der Frage nach: Was zählt wirklich? Zwölf Songs ehrlich, kompromisslos, berührend und richtig was auf die Ohren.

Seitdem er in den neunziger Jahren mit der Mutter aller Comedies, der RTL Samstag Nacht, Kultstatus erreichte, ist Stefan Jürgens nicht mehr auf die Bremse getreten. Schon seine Schauspielkarriere hat ihm dazu wenig Gelegenheit gelassen. Doch weder die TV- Erfolge als Berliner Tatort Kommissar Hellmann und als Major Ribarski in der Soko Donau, noch seine mehr als 30 Filme können die Bandbreite des umtriebigen Künstlers vollständig abdecken. Seit 40 Jahren, seit seinem 16. Lebensjahr, schreibt der vierfache Vater eigene Songs und hat sich damit längst auch in der deutschsprachigen Musikszene einen klingenden Namen gemacht.

Stefan Jürgens

Foto © Tine Acke

Nun erscheint Stefan Jürgens’ fünftes Studioalbum Was zählt. Die zwölf Songs sind eine Reise durch seine Gefühls- und Gedankenwelt in einer unruhigen und scheinbar immer undurchschaubareren Zeit. Im Titelsong und der ersten Single Was zählt versucht er, das Zeitgeistige vom Beständigen zu trennen und seinen inneren Kompass danach auszurichten, denn was übrig bleibt, wenn es wirklich drauf ankommt, „was zählt – weiß jeder ganz allein“.

Aufgenommen an seinen zwei ständigen Wohnsitzen, Berlin und Wien, schafft Was zählt auf gelungene Weise den Spagat zwischen unterschiedlichsten musikalischen Genres. Rhythmische Leichtigkeit wie in Unvollendet wechselt mit großen Gesangshymnen wie Vater  und  mitreißenden rockigen Songs wie Keine Ahnung wie’s geht.

Stefan Jürgens live in A: 23.03. – Ternitz, Kulturhaus Pottschach

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Magnum – Live At The Symphony Hall | Jeder Musikliebhaber weiß, dass Abschlusskonzerte einer langen Tournee immer ganz besondere Ereignisse sind. Das Publikum hat bereits in den Wochen zuvor überall nachlesen können, wie sehr die Band bei den bisherigen Konzerten Abend für Abend gefeiert wurde, und freut sich nun umso mehr, seine Helden mit eigenen Augen sehen zu können. Die Band befindet sich durch die zahlreichen Konzerte in exzellenter Verfassung, ist perfekt eingespielt und möchte bei der letzten Show natürlich noch einmal alles Vorherige toppen. Ein solches Tourfinale fand am 19. April des Vorjahres in der Birminghamer ´Symphony Hall` statt.

Die britische Rockgruppe Magnum beendete dort ihre 42 Konzerte umfassende Road To Eternity-Tour und lieferte Rock auf höchstem Niveau ab. Der Abend wurde für die Nachwelt auf 2-Digi-CD, auf 3-LP-Gatefold-Vinyl und als digitaler Download festgehalten und das Ergebnis erschien jetzt auf der Scheibenwelt.

Magnum live!

Ein wirklich magischer Abend“, bestätigt Gitarrist Tony Clarkin, „zumal die Show für uns eine Art Heimspiel war, denn wir alle stammen aus der Gegend zwischen Birmingham und Wolverhampton, haben in den zurückliegenden 20 Jahren aber nur einmal in Birmingham gespielt. Insofern war dies gleich in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderer Moment für Magnum.“ Der Situation entsprechend spielten sich die Bandmitglieder Tony Clarkin, Sänger Bob Catley, Bassist Al Barrow und ihre beiden Neuzugänge, Keyboarder Rick Benton und Schlagzeuger Lee Morris souverän durch eine gelungene Mischung aus Klassikern und neueren Songs, mit der die Band ihre lange Tradition stimmungsvoller Rocknummern weiterhin erfolgreich fortsetzt.

Vom Publikum lautstark bejubelt, steigerten sich Magnum in einen wahren Spielrausch, stimmten Hits wie How Far Jerusalem, Vigilante, Don`t Wake The Lion (Too Old To Die Young) oder The Spirit an und bewiesen nachdrücklich, dass auch die neueren Songs vom 2018er Studioalbum Lost On The Road To Eternity, namentlich Peaches And Cream, Show Me Your Hands, Lost On The Road To Eternity und Without Love absolute Live-Granaten mit Hymnenqualität sind. „Zwischen Studio und Bühne gibt es bekanntlich einen gravierenden Unterschied“, skizziert Clarkin, „Im Studio hat man als Band zahlreiche Versuche, um einen Song perfekt klingen zu lassen. Auf der Bühne dagegen bekommt man nur einen einzigen Versuch. Allerdings: Wenn der glückt, erhält die Studioversion eine gehörige Portion zusätzliches Adrenalin und Spielfreude und wird dadurch noch lebendiger, mitreißender, einzigartiger.“ Von dieser Spielfreude und der flammenden Interaktion zwischen Musikern und dem Birminghamer Publikum wurde auch Stargast Tobias Sammet (Avantasia, Edguy) mitgerissen, der bei Lost On The Road To Eternity auf die Bühne kam und – wie schon bei der Studioaufnahme des Tracks – Sänger Bob Catley tatkräftig unterstützte.

Magnum live!

Bleibt abschließend also nur die Frage, was Live At The Symphony Hallvon den bisherigen Magnum-Livescheiben unterscheidet. „Bob und ich machen diese Band ja schon ein paar Tage länger, haben aber nie die Begeisterung für Magnum verloren“, schildert Clarkin, „Wir wollten immer dazulernen und sind offen für Ratschläge und Tipps. Dementsprechend wurden die älteren Songs immer wieder aktualisiert, wir spielen sie mal etwas schneller, mal etwas langsamer, ändern hier ein Solo oder dort eine kleine Melodie. So haben wir nicht nur das Interesse des Publikums, sondern auch unseren eigenen Spaß an diesen Nummern aufrechterhalten.“ Treffender könnte man die Magie auf Live At The Symphony Hall kaum beschreiben.

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Boy Harsher – Careful | Vor ein paar Wochen haben Boy Harsher mit Careful ihr neues Album auf dem eigenen Label Nude Club angekündigt und mit Face the Fire einen ersten Song vorgestellt, dieser dreht seitdem seine Kreise und Runden und hypnotisiert immer mehr Leute mit seiner bedrohlichen Atmosphäre aus Wehmut, Wut und Paranoia. 

Boy Harsher sorgen für den kaputten Soundtrack einer dystopischen Realität, niemand sonst erschafft so intensive und fesselnde Klangwelten wie das Duo aus Northampton, Massachusetts, USA. Augustus Muller entwickelt den Unterbau der Tracks aus präzisen, kraftvollen Beats und sägenden Synthies, während Jae Matthews dazu wahlweise ätherisch haucht, singt oder sich auch die Seele aus dem Leib schreit. Diese kathartischen und magnetisierenden Tracks sind eine wirkliche Alternative und avancierten nicht nur in Neo Dark Wave Untergrund Kreisen zu echten kleinen Hits. Wie sich das für Gegenkultur-Akteure gehört haben Boy Harsher noch einen Schritt weiter in Richtung Dunkelheit beschritten.

Auf Careful geht es um Liebe und was sie einem geben kann: Angst und Freude, Zärtlichkeit und Schmerz. Careful war ursprünglich als Warnung gedacht – Muller und Matthews fühlten sich, als würden sie ineinander verschwinden. Phasen der Destruktivität und Komplexität der Beziehung, aber auch familiäre Bindungen und ganz persönliche Kämpfe fließen auf dem neuen Album ineinander und spiegeln diese sehr persönlichen Auseinandersetzungen der beiden wider. Als 2017 bei Matthews Mutter Demenz diagnostiziert wurde und sich die ersten Symptome bemerkbar machten, bekam Careful noch eine ganz andere Bedeutung. Matthews Beziehung zu ihren Eltern war schon immer kompliziert. Ihr Vater starb als sie ein Teenager war und ihre Mutter war Alkoholikerin. Der Verlust des Vaters war abrupt und extrem, das ständige Gefühl und die Trauer darüber die Mutter zu verlieren, fühlte sich wie ein langsames, chronisches Leiden an. Careful nimmt sich die Zeit, diese Traumata und den Impuls davor zu fliehen, zu untersuchen.

Boy Harsher

Foto © Nedda Afsari

Geschrieben wurde hauptsächlich in Massachusetts, mit einer Handvoll Synthesizern und einem Laptop. Für Muller ist ein minimales Set-Up sehr bedeutend in diesem Prozess. Gemischt wurde in Italien mit Maurizio Baggio von La Distilleria Studio.
 
Boy Harsher haben sich über die letzten Jahre bereits eine sehr treue Untergrundgemeinde erspielt, zu Beginn des letzten Jahres eine triumphale, restlos ausverkaufte Tour durch Europa gespielt. Es folgte eine weitere Tour durch Europa und zwei US-Touren, u.a. mit The Soft Moon.

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Drew Sarich – Hunting For Heaven | Drew Sarich – der Ami mit Arbeitsplatz in Wien – wagt den Schritt aus seiner introvertierten Verletzlichkeit, die er in seinem ersten Album Silent Symphony zelebriert hat, und zeigt in seinem neuen Album Hunting For Heaven Mut zum Leben, zur Vision und Hoffnung. Er lässt die große Leere des Highways von Let Him Go hinter sich und betritt einen Raum, wo es durch Leidenschaft Schweiß und Erlösung für die Seele gibt. Ein Ort in ständiger Bewegung.

Jeder ist auf der Jagd nach dem Paradies. Jeder sucht nach Licht, um die dunklen Nächte, die uns alle zwölf Stunden einholen, zu überleben. Zusammen mit seinem Produzenten Titus Vadon malt Sarich mit leuchtenden Farben. Beide experimentieren mit dynamischen Rhythmen, freudenreichen Melodien und Geschichten von ruhelosen Seelen, hungrig nach Glück, auf der Flucht vor ihren Dämonen und Sünden.

Das Album Hunting For Heaven beinhaltet 14 neue Songs voller Lebensfreude und Aufbruchstimmung. Allesamt aus der feinen Feder von Drew Sarich und der verspielten Produktion von Titus Vadon. Mitreißende Rhythmen, die vorwärts ziehen, bewegend in eine Zukunft voller Licht. Unvergessliche Melodien, die Drew Sarich mit seinen Chorgesängen auf eine verzaubernde Art und Weise nahezu engelsartig erklingen lässt. Einfach wunderbar, wie sein intimer Gesang durch die Lieder führt. Der Weg ins Paradies, ein Weg der Freude ins Licht!

Drew Sarich

Foto © Anatol de Cup Rouge

Drew Sarich stammt aus St. Louis, USA, und lebt und arbeitet seit 15 Jahren in Wien. Neben seiner Aktivität als Solokünstler ist Sarich oft als Hauptdarsteller in namhaften Musiktheater- und Musicalproduktionen in Wien, Hamburg, Berlin und am Broadway im Londoner West End zu sehen. Er arbeitete mit KünstlerInnen wie Elton John, Bernie Taupin, Fettes Brot, Gianna Nannini, Dave Stewart, Pete Townsend, Sylvester Stallone und Vlamidir Klitschko.

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Linda Ronstadt – Live In Hollywood | Mehr als zwei Dutzend Studioalben nahm Linda Ronstadt während ihrer kometenhaften Karriere auf, die länger als fünf Jahrzehnte anhält. Erstaunlicherweise hat die legendäre Sängerin in dieser Zeit kein einziges Live-Album veröffentlicht und auch das vorliegende Live-Album währe beinahe nicht zustande gekommen…

Das Album Live In Hollywood enthält die großartige Performances aus einem Konzert, das Ronstadt im Jahr 1980 für ein bejubeltes HBO Special aufgenommen hat.

Das Konzert wurde vor fast 40 Jahren, am 24. April 1980, in den Television Center Studios in Hollywood aufgenommen und präsentiert Linda Ronstadt auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als berühmteste Rocksängerin Amerikas. Für Live In Hollywood wählte sie zwölf ihrer persönlichen Lieblingsaufnahmen aus diesem Konzert aus.
Begleitet wurde sie von einer herausragenden Band, zu der die Gitarristen Kenny Edwards und Danny Kortchmar, der Drummer Russ Kunkel, Bassist Bob Glaub, Keyboarder Billy Payne (Little Feat), Pedalsteel-Gitarrist Dan Dugmore und die Background-Vokalistin Wendy Waldman gehörten. Komplettiert wurde die Band von Peter Asher – Ronstadts Producer und Executive Producer des Konzerts -, der die Percussions bediente und Backgrounds sang.

Linda Ronstadt

Foto © Jim Shea

Auf der Bühne verzauberte Linda Ronstadt das Publikum in der vollbesetzten Halle mit mächtigen Interpretationen ihrer Hits wie Blue Bayou, Poor Poor Pitiful Me und It’s So Easy sowie einer unglaublichen, vorher nicht veröffentlichten sechsminütigen Jam-Session über ihrem Nummer-1-Superhit You’re No Good. Das Konzert präsentierte auch ein Trio von Top-10-Hits aus ihrem damals aktuellen Album Mad Love: I Can’t Let Go, How Do I Make You und Hurt So Bad. Mad Love wurde im Februar 1980 veröffentlicht und war Lindas siebtes Platin-Album in Folge.

John Boylan, der Live In Hollywood produzierte, offenbarte, dass das Album fast nicht zustande gekommen wäre, weil weder HBO noch Linda noch das Plattenlabel Warner Bros. wussten, wo die Mastertapes geblieben waren. Schließlich war es ein Gespräch mit einem Tontechniker von Warner Bros. auf der Tribüne einer Sporthalle während des Hockey-Trainings ihrer Söhne, die Boylan auf die richtige Spur zu den verloren geglaubten Tapes führte. In den Liner-Notes zum Album schreibt er: „Ich habe keine Ahnung, wie man die Wahrscheinlichkeit berechnet, die vermissten Tapes durch eine zufällige Begegnung bei einem Hockey-Training zu finden – aber sie muss astronomisch gering sein, etwa so gering wie ein Lottogewinn. Aber in diesem Fall von einem glücklichen Zufall ist jeder Linda Ronstadt-Fan ein Lottogewinner.“

Live In Hollywood erschien jetzt auf CD und LP, sowie über digitale Portale und Streamingdienste.

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Steve Gunn – The Unseen In Between | Steve Gunn ist ein Star der amerikanischen Songwriter-Szene, den hierzulande nur die wenigsten kennen. Sein Debütalbum Eyes On The Lines landete Ende 2016 auf diversen Jahres-Bestenlisten und er selbst im Spotlight der ganzen Szene. Sein Gespür für psychedelische und treibende Gitarren brachte ihm in Nordamerika viele Fans ein und mit seinem neuen Album The Unseen In Between will er nun auch in Europa den Durchbruch schaffen.

Steve Gunn, der schon mit Künstlern wie Mike Cooper, Kurt Vile oder Michael Chapman zusammengearbeitet hat, ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Auf The Unseen In Between beweist er einmal mehr dieses Talent. Denn hier treffen Psychedelic und Twang auf gefühlsstürmische wie herzblutende Lyrics.

The Unseen In Between wurde von James Elkington produziert und ist ein klassisches Songwriter Album geworden, das durch Steve Gunns elegisches Gitarrenspiel zu einem Ereignis wird.

Ähnlich wie Kurt Vile ist der in New York lebende Musiker ein Meister der Entschleunigung. Die Songs dieses Album schleichen einem langsam ins Herz, um es nur wenig später umso stürmischer schlagen zu lassen. Szenekenner wussten es ja schon immer: Steve Gunn ist ein Seelenstreichler und mit The Unseen In Between stellt er diese empathische Qualität einmal mehr unter Beweis.

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The Phil Collins Big Band – A Hot Night In Paris und Serious Hits … Live! | Nachdem im Zuge der hochwertigen Phil Collins-Retrospektive Take A Look At Me Now bereits sämtliche Studioalben in Extended Versions veröffentlicht wurden, erschienen nun die zwei Live-Klassiker des Ausnahme-SongwritersSängersDrummers in remasterten Versionen: A Hot Night In Paris und Serious Hits … Live!.

Die Alben vervollständigen mit die Retrospektive über Phil Collins‘ einzigartigen Back-Katalog, die in den vergangenen Monaten um die Sammlung The Singles und um die Zusammenstellung denkwürdiger Kooperationen, Plays Well With Others, ergänzt wurde. Aus gutem Grund werden nun die beiden Live-Alben veröffentlicht, denn Phil Collins beendete jüngst seine höchst erfolgreiche Nordamerika-Tournee Not Dead Yet Live!

Serious Hits … Live! gehört seit der Veröffentlichung im Jahr 1990 zu den erfolgreichsten Live-Alben aller Zeiten. In England erreichte Platz 2 der Charts und hielt sich drei Monate lang in den Top-10. Es wurde dort mit vierfachem Platin ausgezeichnet und verkaufte sich 1,2 Millionen Mal. In Deutschland ist es bis heute eines der meistverkauften Musik-Alben und – neben Westernhagen Live! – das meistverkaufte Live-Album bei unseren Nachbarn. Serious Hits … Live! wurde während der siebenmonatigen Serious, Live! World Tour im Jahr 1990 in unterschiedlichen Arenen und Stadien aufgenommen und präsentiert Performances einiger Welthits von Phil Collins, darunter In The Air Tonight, You Can’t Hurry Love, Against All Odds (Take A Look At Me Now), Easy Lover (mit Philip Bailey) und Another Day In Paradise.

Als Kontrast dazu bietet A Hot Night In Paris von 1999 jazzige Instrumental-Performances von ausgewählten Songs aus seiner Solokarriere und aus seiner Arbeit mit Genesis. Die Phil Collins Big Band, die der Meister als Bandleader und Drummer auf die Beine stellte, ist überdies mit einigen ausgewählten Coverversionen zu hören, etwa Miles Davis‘ Milestones und eine ausgiebige Jam-Session auf Pick Up The Pieces von der Average White Band. Das Album schaffte es auf Platz 3 der UK-Jazz-Charts.
In der remasterten Version erscheint A Hot Night In Paris nun auch zum ersten Mal auf edlem Vinyl.

Phil Collins live in A: 02.06 Wien, Ernst-Happel-Stadion

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Rustin Man – Drift Code | Rustin Man aka Paul Webb, ehemals Bassist bei Talk Talk hat bisher nur eine Platte unter dem Namen Rustin Man veröffentlicht, die hervorragende Out Of Season von 2002 – eine Zusammenarbeit mit Beth Gibbons von Portishead. Seither arbeitete er immer wieder an einem Nachfolger. Während er über viele Jahre sein außergewöhnliches Studio- und Wohngebäude im ländlichen Essex County, in einer Scheune drei Meilen vom nächsten Dorf entfernt, aufbaute und mit seiner Frau Sam seine zwei Töchter aufzog, entstand Drift Code, das Album wurde kürzlich veröffentlicht.

Das lang erwartete Album versprüht eine warme Euphorie mit einem ausgeprägten Sinn für das Geschichtenerzählen. Webb, der zum ersten Mal Songs speziell für seine eigene Stimme geschrieben hat, entpuppt sich als begabter Charakterdarsteller, der verschiedene Gesangsrollen in seinen Songs übernimmt.
Wie man es von jemandem wie Paul Webb erwarten kann, ist Drift Code ein tiefgründiges, detailverliebtes Werk geworden. Der Lauf der Zeit, ein Leben voller Kunst, wertvoller Objekte und auch Krempel, Jahre des Filmmusikhörens und die Standards der 40er Jahre, all das ist hier hörbar. Drift Code zeugt dennoch auch von überraschenden Momenten der Spontaneität. Obwohl Webb die meiste Musik auf dem Album allein schrieb und aufnahm, verleiht seine Aufnahmetechnik das Gefühl, dass sie von einer ganzen Gruppe von Musikern im selben Raum eingespielt wurde.

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Christina Perri – Songs For Carmella | Christina Perri meldet sich aus ihrer Babypause mit einem ganz persönlichen Album zurück: „songs for carmella: lullabies + sing-a-longs“ ist eine Song-Kollektion für ihre Tochter Carmella.

2011 wurde Perri von iTunes zum Breakthrough Pop Artist des Jahres gewählt, erntete bei Fans und Kritik gleichermaßen reichlich Applaus für ihr außergewöhnliches Debütalbum lovestrong., angeführt vom Dreifach-Platin-Hit Jar Of Hearts. Das Album stürmte unter anderem in den USA, Großbritannien und Deutschland die Top 10 der offiziellen Album-Charts.

Nach diesem Erfolg machte Christina Perri mit der US-Platin-Hitsingle A Thousand Years dort weiter, wo sie mit lovestrong. aufgehört hatte. Dann kam der 17. Januar 2018: Christina wurde Mutter von Töchterchen Carmella. Seither singt sie jeden Abend ein ganz persönliches Konzert. „My daughter, Carmella, makes my heart sing“, lacht die junge Mutti.

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Bring Me The Horizon – amo | Im Lauf der vergangenen Jahre haben Bring Me The Horizon mit bis dato weltweit über zwei Millionen verkauften Alben und ausverkauften Shows in mehr als 40 Ländern einen geradezu raketenhaften Aufstieg hingelegt.

Nun veröffentlicht die Band ihr sechstes Studio-Album amo. Es ist ihr bisher aufregendstes und genreübergreifendstes Werk. Obwohl amo einige Überraschungen zu bieten hat, bleibt es der Formel treu, mit der die Band ihre Fans so erfolgreich glücklich macht: gewaltige Songs, die ganze Stadien zum Toben bringen, mit gigantischen Refrains zum Mitsingen.

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Buzzcock – Another Music In A Different Kitchen und Love Bites | Buzzcocks Klassiker „Another Music in a Different Kitchen“ und „Love Bites“, beide vor 40 Jahren erschienen, gibt es jetzt als Vinyl Reissue.

Beide Alben wurden liebevoll restauriert und von den Originalbändern neu gemastert. Ausgestattet mit den von Malcolm Garrett entworfenen originalgetreuen Hüllen, aufwendigen 8-seitigen Booklets mit zuvor unveröffentlichten Bildern, umfangreichen Linernotes des Schriftstellers, Radiomachers, Musikjournalisten und Kulturkommentators Jon Savage.

Beide Alben wurden auf hochwertiges 180g Vinyl gepresst.

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Backstreet Boys – DNA | Mit DNA wurde kürzlich das langersehnte neue Studioalbum der Backstreet Boys – in Originalbesetzung veröffentlicht. Das vorliegende zehnte Studioalbum der Band entstand u.a. unter der Mitwirkung von Lauv (Charlie XCX), Andy Grammer, Stuart Crichton (DNCE) und Mike Sabbath (J Balvin). Im Tracklisting finden sich die zuvor ausgekoppelten Hitsingles Don’t Go Breaking My Heart und Chances. Letztere wurde von Ryan Tedder und Shawn Mendes geschrieben. Anfang Januar erschien als Einstimmung auf das Album mit No Place ein weiterer Song.

Im Entstehungsprozess des Albums analysierten die Jungs ihre eigenen DNA Profile. Sie wollten herausfinden, welches Mitglied welche entscheidende Rolle für die gesamte DNA der Band darstellt.

Nachdem die Backstreet Boys vierzehn Monate lang in Las Vegas neue Rekorde aufgestellt und diese wieder gebrochen haben, endet ihre Show Backstreet Boys: Larger Than Life am 27. April. Am 11. Mai werden die Backstreet Boys in Lissabon, Portugal, ihre DNA World Tour starten – ihre größte Arena-Tour seit achtzehn Jahren. Drei Monate lang wird die Band durch ganz Europa und Nordamerika touren. Die Nachfrage nach Tickets ist nach wie vor riesig.

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Steve Mason – About The Light | Ex Beta Band Legende Steve Mason hat sein viertes Solo Album About The Light bereits vor einer Weile angekündigt, zu hören ist es jetzt!
Nachdem Mason die meisten seiner früheren Alben allein geschrieben hat, markiert About The Light einen Wandel in der Herangehensweise. „Ich entschied mich bei diesem Album meine Live-Band in jede Phase mit einzubeziehen, weil ich die Energie, die wir produzieren, wenn wir Live-Shows spielen, einfangen wollte. Also haben die Band und ich diesmal im Laufe des letzten Jahres an einer Sammlung von Songs gearbeitet“ erklärt er.
Aufgenommen in den Studios in London und Brighton stellt About The Light eine subtile, aber spürbare Entwicklung in Steve Masons Sound dar. Dafür mitverantwortlich ist Stephen Street, den Steve für die Produktion des Albums auswählte. Mit einem sehr klaren Plan im Hinterkopf, war das Ziel, die Songs live einzufangen und ihre gefühlvollen Elemente herauszuarbeiten.

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Raven – Screaming Murder Death From Above: Live In Aalborg | Als das britisch-amerikanische Metal-Trio Raven Ende November 2017 nach einem umjubelten Konzert die Bühne des Skråen im dänischen Aalborg verließ, ahnten die Brüder John (Bass, Gesang) und Mark Gallagher (Gitarre) und ihr Neuzugang Mike Heller (Schlagzeug) noch nicht, dass die Show für die Nachwelt aufgezeichnet wurde und bei Bedarf zur weiteren Verwendung bereitsteht.

Wir waren natürlich überrascht, da uns im Vorfeld niemand darüber informiert hatte“, erzählt John Gallagher. „Wir ließen uns einen USB-Stick mit den Aufnahmen aushändigen, und als wir ihn kontrollierten, wurde uns klar, dass wir – mit Ausnahme kleinerer technischer Probleme – einen wirklich magischen Mitschnitt in den Händen hielten. Denn aufgrund der tollen Atmosphäre in der Halle und unserer totalen Gelassenheit – wir wussten ja nicht, dass die Show aufgezeichnet wird – war das Konzert nahezu perfekt.“ Jetzt wurde Screaming Murder Death From Above: Live In Aalborg über Steamhammer/SPV als CD, Doppel-LP und als digitales Format veröffentlicht. Es ist die entfesselte Show einer Band, die bereits seit knapp 45 Jahren Metal-Geschichte schreibt.

Der Mitschnitt ist wirklich großartig“, bestätigt Gallagher, „Wir hatten lediglich ein, zwei kleinere Probleme, die eine solche Live-Show fast automatisch mit sich bringt. Es gab ein paar kurze Unregelmäßigkeiten eines Mikrophons, außerdem riss mir im zweiten Song des Abends, genauer gesagt bei Hell Patrol, eine Saite meines Basses. Beide Probleme ließen sich zum Glück jedoch lösen, sodass wir unseren Fans ein nahezu perfektes Raven-Konzert präsentieren können.“

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Fever 333 – Strength In Numb333rs | Das Debütalbum der Formation aus Los Angeles um Frontmann Jason Aalon Butler (ehemals letlive.), Drummer Aric Improta (Night Verses) und Gitarrist Stephen Harrison (ehemals The Chariot) ist da!

Schon mit ihrer im vergangenen Frühjahr veröffentlichten Debüt-EP Made An America hatten sich Fever 333 als ungeheuer kraftvolle, politisch aufgeladene Band positioniert, die musikalisch einen wilden Molotowcocktail aus Punk, Hip-Hop und Thrash serviert; zuletzt waren sie als Support von Bring Me The Horizon für sieben Auftritte in Deutschland unterwegs und sind bereits für die kommenden Festivals Rock am Ring und Rock im Park bestätigt.

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Mo Klé – Fighter In The Sky | Mo Klé aka René Grünenfelder schreibt Lieder und singt sie. Das macht ihn zum Singer-Songwriter, zum Liedermacher. Er schreibt sie, meistens in der Nacht, immer mit einer Gitarre auf den Knien und einem Stift in der Hand. Der Schweizer Musiker wuchs mit der Liebe seiner Eltern für die Folk- und Popmusik der 60er und 70er Jahre auf. Dennoch zog es ihn als Jugendlichen zum Punk. Er verdiente sich dort in einer Band während 10 Jahren seine Sporen ab und sammelte Bühnenerfahrung. Heute schlägt er bedeutend ruhigere Töne an, die sich an den alten Folksängern orientieren. Die DIY Haltung und der Anspruch mit seinen Texten zum Nachdenken anzuregen, sind geblieben.

 

Die EP enthält bewegende Referenzen zur  Familiengeschichte des Musikers. Die im November veröffentlichte Single Mercenary befasst sich beispielsweise mit dem Gefühl, sein Leben für die Ideale anderer zu verschwenden. 

Konstantes Touren haben Mo Klé inzwischen zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil der Schweizer Musiklandschaft gemacht. Im Februar 2019 macht Mo Klé mit seiner ersten Deutschland-Tour den Sprung aufs internationale Parkett. Tourdaten für Österreich sind bislang nicht bestätigt, kann aber noch werden.

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Haley Johnsen – Lift Me Up / Close to You | Als eine der aufstrebenden Künstlerinnen des Pazifischen Nordwesten der USA Bringt  Haley Johnsen mit Ihrer Stimme eine faszinierende Präsenz auf Bühne und Tonträger. Dabei mischt sie ihren Blues-Rock Style mit Pop Songwriting und nostalgischen Arrangements und eröffnet den Zuhörern damit ein Fenster in ihre große Leidenschaft als Sängerin. 

Durch ihre Teilnahme bei der Show “American Idol”, wo sie unter die besten 24 kam, bekam sie bereits große Aufmerksamkeit in den USA. Erstmals nun wird sie ihre bewegenden Songs dem heimischen Publikum live präsentieren. Mit im Gepäck hat Haley auch ihre neuste Veröffentlichung: Die Doppelsingle Close To You Lift Me Up

Haley Johnsen live in A: 20.2. Fümreif, St. Georgen | 21.2. Lendhafen Cafe, Klagenfurt

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Alle vorgestellten Alben gibt’s im Plattenladen ums Eck, aber auch in der Downloaderie deines Vertrauens und bei deinem Internet-Dealer.

Peace und good vibes wünscht dir bis zur nächsten Reise durch die Scheibenwelt

das Schwarzataler Online Kollektiv 

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Coverfotos © Record Companies, Promotion

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