24. September – ein Festtag für die Schulstadt Ternitz!
Die feierliche Eröffnung des top-modernen Schulgebäudes für das Oberstufen-Realgymnasium Ternitz am 24. September wird ein Festtag für alle SchülerInnen, Lehrkräfte aber auch für die Stadtgemeinde Ternitz.

DI Ronald Denk vom ÖBA, GF Marion Handler, Schulleiter Mag. Roman Ehold, StR DI Nicole Haberler, Inspektionsrat Harald Zeilinger vom LSR für NÖ, der Ternitzer Bürgermeister LA Rupert Dworak, Landesschulinspektor Univ.Doz. Mag. Friedrich Losek, DI Doris Medek und DI Florian Hain von der Projektsteuerung (v.l.)
„Gemeinsam mit Bundesministerin Claudia Schmied werden wir an diesem Tag das Gebäude offiziell übergeben und damit einen Schlusspunkt hinter einem zehnjährigen Verhandlungsmarathon, einer zeit- und energieintensiven politischen Bildungsdiskussion und einer mutigen Startphase, in der wir unser Gymnasium privat betrieben haben, setzen“, freut sich Bürgermeister LA Rupert Dworak.
In den letzten Ferientagen ging es Schlag auf Schlag: Am 20. August erfolgte die gemeinsame Schlussabnahme des Bauvorhabens ORG Ternitz, die Schulklassen wurden mit den Lehrmitteln ausgestattet, die EDV- und Telefonanlage fertig installiert und schlussendlich wurde am 30. August der Mietvertrag zwischen der Stadt Ternitz und dem Landesschulrat für Niederösterreich unterzeichnet.
Baustadträtin Ing. DI Nicole Haberler: „Mit einem Finanzeinsatz von knapp zehn Millionen Euro wurde in Ternitz eines der modernsten Schulgebäude in ganz Österreich realisiert. Das ORG Ternitz stellt eine wichtige Bildungseinrichtung für das südliche Niederösterreich sowie eine notwendige Ergänzung des Bildungsangebotes speziell für das mittlere und obere Schwarzatal dar!“
232 Schülerinnen und Schüler werden ab dem beginnenden Schuljahr in den neun Klassen des Bundesoberstufen-Realgymnasiums Ternitz in den Ausbildungszweigen Informations- und Kommunikationstechnologie sowie im künstlerisch-kreativen Fach Polyästhetik unterrichtet. „Diese Schwerpunktbereiche wecken bei den Jugendlichen enormes Interesse“, so der Ternitzer Bürgermeister Rupert Dworak, „sodass alleine im heurigen Jahr 98 Schülerinnen und Schüler diesen Ausbildungszweig gewählt haben.“
Mit der Unterzeichnung des Vertrages durch Ministerin Claudia Schmied wurde das Ternitzer Gymnasium nunmehr zu einem BORG. Damit sind auch sämtliche Errichtungskosten drei Jahre früher als ursprünglich vereinbart vom Bundesministerium übernommen worden.
Bürgermeister Rupert Dworak: „Ich lade die Bevölkerung herzlich ein, beim Tag der offenen Tür am Samstag, 25. September von 10 bis 15 Uhr das Bundesoberstufen-Realgymnasium Ternitz zu besichtigen. Überzeugen Sie sich, dass wir hier eine Bildungsstätte geschaffen haben, die ihresgleichen sucht!“
Der nächste Schritt zur Fachhochschul-Stadt
Gemeinsam mit Hofrat Mag. Gerald Kernegger, der mit seinen Erfahrungen und Kontakten die Errichtung des Gymnasiums vorbereitet hat, arbeitet Bürgermeister LA Rupert Dworak bereits am nächsten Bildungs-Schritt, der Situierung einer Fachhochschule in Ternitz. Dem Ternitzer Bürgermeister ist es gelungen, in einer Kooperation mit der Fachhochschule Wiener Neustadt und einer Vereinbarung mit dessen Leiter Professor DI Dr. Gerhard Pramhas bereits ab heuer einen Studienlehrgang für Produktionstechnik in den Räumen des ORG anzubieten. Vor allem die weltweit erfolgreichen Betriebe des ehemaligen Schoeller-Konzerns werden davon profitieren und im Bereich Maschinenbau, Stahlbau und Elektrotechnik hochqualifizierte Mitarbeiter ausbilden können.
Ziel des Ternitzer Bürgermeisters ist es aber, ein Hochschulangebot auf universitärer Ebene für unsere Jugend zu schaffen. „Mit einem zukunftsorientierten Studium schaffen wir die Voraussetzungen, dass unsere StudentInnen die beste Ausbildung auch in ihrer Heimat erhalten und damit die größten Chancen haben in krisensicheren Wirtschaftszweigen beruflich Fuß zu fassen. Durch dieses Angebot an top-qualifizierten Fachkräften, einer perfekten Infrastruktur und ausreichenden Betriebsflächen werden sich neue Betriebe in unserer Region ansiedeln und damit die Wirtschaftsregion des Schwarzatales weiter stärken“, so die Vision von Bürgermeister Dworak.
Bereits ab dem Jahr 2011 soll ein eigenes Bachelor-Studium im Bereich der Grünen Technologien in Ternitz etabliert werden. Bgm. Dworak: „Dies ist der erste Schritt um Ternitz als Kompetenzzentrum für alternative Energien für diesen boomenden Wirtschaftszweig interessant zu machen. Gemeinsam mit Hofrat Kernegger, der als Konsulent an diesem Konzept arbeitet, wird es uns gelingen, Ternitz früher oder später auch zur Fachhochschul- und Universitäts-Stadt zu machen. Eine professionelle Konzeption, Hartnäckigkeit und Ausdauer in zahllosen Verhandlungen haben auch beim BORG Ternitz zum Erfolg geführt!“, so der Ternitzer Bürgermeister.






3. September 2010 




Man darf gespannt sein, wie dieses Projekt sich entwickelt. Besonders interessant finde ich das Studium der “Grünen Technologien”. Da überlege ich mir direkt, auch noch zu studieren
Im Übrigen hätte ich mir gewünscht, dass meine Schule früher auch so prima ausgestattet gewesen wäre – Telefonanlage und so weiter. Ein tolles Projekt jedenfalls. Zukunftsträchtig!