Kalteis und Lang starten mit neuem Boliden in die Rallyesaison!

Die ABST-Benzinbrüder Martin Kalteis und Günter Lang konnten am vergangenen Freitag ihren komplett umgebauten Mitsubishi Lancer Evo VII in der Spreitzhofer-Halle in Pottschach vor zahlreichen interessierten Fans und Rallyebegeisterten präsentieren. Andrea Koberger und Peter Lang sorgten für pritzige Unterhaltung und servierten jede Menge Wuchteln, die mit viel Applaus bedacht wurden.

Die Kabarettisten Peter Lang und Andrea Koberger "foarn a flotte Rallye" - und das Publikum hats gefreut

Der 280-PS-Rallyebolide wurde komplett für den sportlichen Renneinsatz adaptiert. Mit der Mitsubishi Lancer-Kanone wollen Payerbacher Fahrer Martin Kalteis und sein Pottschacher Co-Pilot Günter Lang alles dran setzen, um heuer den Titel in der Austrian Rallye Trophy zu holen. Dazu stehen die Thayaland Rallye, die Triestingtal Rallye, die Rallye Weitz, die Kärnten Rallye, die Niederbayern Rallye und die Herbstrallye Leiben auf dem Rennkalender. Daneben sind auch noch Starts am Rechberg und in Illirska Bistrica geplant. Und dazwischen wollen die Zwei noch den einen oder anderen Gaststart beim steirischen Bergrallyecup einschieben.

Der Bolide nach der Enthüllung

Die Piloten im Portrait

Rallyesport ist Teamsport: Das Kalteis/Lang-Team steht hinter dem Erfolg der Piloten und ihres Boliden

Fahrer Martin Kalteis

geboren:                        5. Februar 1985 in Wr. Neustadt

Familienstand:                ledig

Beruf:                            technischer Angestellter

Hobbies:                        Motorsport, Mountainbike,

                                     Volleyball, Basketball, Schifahren

Motorsportlicher Werdegang:

  • ab dem 13. Lebensjahr: Drifts auf der elterlichen Wiese
  • mit 18: erstes Auto: Nissan Micra Bj. 1990
  • Sommer 2003: erster Geländeslalom in Grafenbach auf Nissan Micra
  • Jänner 2005: Eis- und Schneeslalom
  • Sommer 2005: Merkur Slalom Neunkirchen auf Nissan Micra: 3.Platz

Saison 2006

Jänner: Eis- und Schneeslalom in Grafenbach/St. Valentin

               1. Platz (Klasse- 1600 ccm/Allrad) auf Daihatsu Charade 4WD (Bj. 1989)

               3. Platz in der Gesamtwertung

Erste Rallyeeinsätze 2006

mit Beifahrer Günter Lang auf Seat Ibiza Cupra

Mühlviertel Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm (29.,30. Juli 2006)

BP-Ultimate-Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm (7.-9. September 2006)

Bergrallyecup 2006: auf Seat Ibiza Gruppe N bis 2000 ccm: 9. Platz

Schwarzataler Slalomcup: auf Suzuki Ignis Sport (Serienauto)

                                                1. Platz (Klasse – 1600 ccm verstärkt) Köckslalom

2007: Austria Rallye Challenge

mit Beifahrer Günter Lang auf Seat Ibiza Cupra

Triestingtal Rallye: 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Tisnov Rallye (Tschechien): 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Althofen Rallye: Ausfall

Mühlviertel Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Herbstrallye Leiben: 3. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

3. Platz:        Gesamtwertung der Austrian Rallye Challenge

1. Platz:        Juniorenwertung der Austrian Rallye Challenge

1. Platz:        Beifahrergesamtwertung für Günter Lang

OMV-Waldviertelrallye; 5. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Saison 2008:

Triestingtal Rallye: 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Bosch Rallye: 3. Platz Ford Fiesta Sporting Trophy

Althofen Rallye: 9.Gesamtplatz bis Ausfall

Tisnov Rallye: 2. Gesamtplatz ARC bis Ausfall (technisch)

Mühlviertel Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

3. Platz Gesamtwertung:

steirischer Bergrallye-Cup Gruppe N bis 2000 ccm

Saison 2009:

Triestingtal Rallye: 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Saison 2010:

Thayaland Rallye: 3. Platz Gesamtwertung

                                  1. Platz ART

3. Platz Gesamtwertung in der ART

Die Benzinbrüder Günter Lang und Martin Kalteis (v.l.) vor ihrem Wettkampfgerät

Co-Pilot Günter Lang

geboren:                        3. Juni 1971

Familienstand:                 ledig

Beruf:                            Angestellter

Hobbies:                        Motorsport, Schifahren

Motorsportlicher Werdegang:

1991: erster Slalom auf Golf 2 GTI

  • erste Rallye als Beifahrer mit Horst Spreitzhofer auf Mitsubishi Colt
  • OSK Pokalsieger in der Beifahrerwertung der Austrian Rallye Challenge mit Fahrer Horst Spreitzhofer auf Mitsubishi Galant VR4 (Allrad)
  • Gesamtsieger (seriennah) bei Schwarzataler Slalomcup auf Mitsubishi Colt
  • 3. Platz gesamt (seriennah) 1. Platz bis 2000 ccm

2007: 2. Platz gesamt (seriennah) 1. Platz bis 2000 ccm

  • Pingaurallye: auf EVO 5 erhielt das Team Häfele/Lang den Titel “Rookie der Rallye”
  • Aspangrallye: auf EVO 7 – 11. Gesamtrang und 3. in der Klasse N4
  • Waldviertelrallye: auf EVO 7 – 15. Gesamtrang mit Fahrer Christian Häfele
  • Harrach-Spring: auf EVO 7 – 4. Gesamtrang mit Fahrer Horst Spreitzhofer

Saison 2006:

Beifahrer von Martin Kalteis auf Seat Ibiza Cupra Gruppe N

Mühlviertel Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

BP-Ultimate Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

2007: Austrian Rallye Challenge

mit Fahrer Martin Kalteis auf Seat Ibiza Cupra

Triestingtal Rallye: 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Tisnov Rallye (Tschechien): 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Althofen Rallye: Ausfall

Mühlviertel Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Herbstrallye Leiben: 3. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

1. Platz:        Beifahrergesamtwertung

OMW-Waldviertelrallye: 5. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Saison 2008:

Triestingtal Rallye: 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Bosch Rallye: 3. Platz Ford Fiesta Sporting Trophy

Althofen Rallye: 9. Gesamtplatz bis Ausfall

Tisnov Rallye: 2. Gesamtplatz ARC bis Ausfall (technisch)

Mühlviertel Rallye: 4. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Saison 2009:

Triestingtal Rallye: 1. Platz Gruppe N bis 2000 ccm

Saison 2010:

Thayaland Rallye: 3. Platz Gesamtwertung

                                  1. Platz ART

3. Platz Gesamtwertung in der ART

Fahrer Martin Kalteis, die Kabarettisten Andrea Koberger und Peter Lang und Co-Pilot Günter Lang (v.l.) vor dem Evo VII

 Der technische Steckbrief des Sportgeräts

Mitsubishi Lancer Evo VII – Baujahr 2001

Motor: 4 Zylinder 2000 ccm mit Turboaufladung

Leistung: 280 PS

Gewicht: 1405 kg

Motorelektronik: EMD Klaus Schwemmin

Getriebe: manuelles 5-Gang Seriengetriebe

Fahrwerk: Dynamic Gewindefahrwerk

Kupplung: gefederte Sintermetallkupplung

Bremse: Serienbremsanlage mit Carbone Lorraine Bremsbelägen

Sonstige Umbauten:

Turbo-Umluftsystem (ALS)

Karosserie komplett nachgeschweißt

Geschweißte Sicherheitszelle

Feuerlöschanlage

Beflocktes Armaturenbrett

Carbon Innenraumverkleidung

Sparco Vollschalensitze

Sabelt 6-Punkt H-Gurte

Sparco Sportlenkrad 

 

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