Jetzt spielt sie wieder… Gott sei Dank!

Über ein halbes Jahr musste die Herz Jesu Pfarre Ternitz auf ihre in die Jahre gekommene, weit über die Grenzen berühmte Novak-Orgel verzichten, denn solange dauerte die Generalsanierung durch das aus Vorarlberg stammende und in Würflach ansässige renommierte Orgelbauunternehmen Allgäuer.

Das “Fest der Orgel”, und deren Segnung, war wirklich ein Meilenstein in der Pfarrgeschichte und die Erhaltung dieses einmaligen Instruments war vielen ein großes Anliegen. Diese Orgel ist die 2-grösste im Süden NÖ und besitzt 34 klingende Register, 3 Manuale und 2700 (!) Pfeifen.Pfarrer Mario Böhrer segnet Orgel und Organisten in einem Zug

Der vor dreieinhalb Jahren eigens von OSR Hans Drobetz, der selbst begeisterter Organist ist, gegründete Orgelverein setzte sich auch außerhalb der Pfarre intensiv für die Spendenaufbringung ein. Praktisch rund um die Uhr war Hans Drobetz mit unzähligen Besuchen und Veranstaltungen unterwegs und erwirkte bei Unternehmen, Firmen und vielen TernitzerInnen die Bereitschaft, diese schier unlösbare Sanierung doch möglich zu machen.

Der Pfarrgemeinderat unter der Leitung von PGR Thomas Huber und Pfarrer Mario Böhrer wiederum nutzten die sehr guten Kontakte zu Bund und Land NÖ und OSR Hans Drobetz sprach in der Gemeinde vor, um weitere Mittel aufzubringen, denn die enormen Kosten von 80.000,–€ konnten nur gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, der Gemeinde, großzügiger Spenden unserer Bankinstitute aufgebracht werden. Allen voran die Raiffeisenkasse, die „Hausbank“ der Pfarre, aber auch Sparkasse und Volksbank zeigten sich mit ihrer Spende sehr kunstverständig. Das "Orgelbarometer", das den jeweiligen Spendenstand anzeigte, wurde OSR Hans Drobetz als Erinnerung übergeben

Bgm. LAbg. Rupert Dworak hob in seiner Festansprache die außerordentlichen Verdienste von OSR Hans Drobetz im Besonderen, und die langjährige hervorragende Partnerschaft zwischen Stadt und Pfarre hervor, die es erst möglich machten, derart große und überregional bedeutsame Projekte umzusetzen.

Im anschließenden gemeinsamen Mittagessen und bei den gewohnt guten Weinen serviert von den Weinrittern Hptm. Dollinger und Hospeß Willi Dallos delektierten sich Ehrengäste und Pfarrgemeinde gleichermaßen.

 

 

Über Günther Schneider

Ich bin seit über 40 Jahren verheiratet, Vater zweier erwachsener Söhne, zweifacher Großvater und ein aktiver Pensionist, dem es nicht egal ist, wenn es anderen Menschen schlecht geht. Was ich nicht mag ist groß reden und nichts tun. Habsucht, Gier, in welcher Form auch immer, Eigennutz und Korruption sind mir ein Gräuel.

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