Gras drüber
An sich ist es ja so, dass uns seitens der Polizei immer wieder glaubhaft versichert wird, dass sie all das Gras, dass sie irgendwo – weil von irgendwem illegal angebaut – ernten müssen, brav verbrennen und somit der Vernichtung anheim werden lassen.
Jetzt einmal ehrlich – glauben Sie das wirklich?
Also jetzt einmal abgesehen davon, dass da – wenn dem so wäre – definitiv Werte vernichtet werden würden, aus denen unsere Polizei ungeschaut sehr attraktive Nebeneinkünfte erzielen könnte, gibt es ja genug Stress- und andere Situationen, für die das geerntete Gras doch optimal auch als Therapiemittel geeignet sein würde. Vorausgesetzt man weiss mit den zarten Pflänzchen richtig umzugehen. Was wir jedoch bei unserer gediegenen Polizeiaus- und –weiterbildung als gegeben voraussetzen können, weil wer die diversen Pflänzchen optisch erkennen und erschnüffeln kann, kann im Normalfall auch damit umgehen – Selbstversuche zu Demonstrationszwecken bei Schulungen, you know!
Und dann wäre da ja noch der ganz normale Eigenbedarf – ja, auch Polizisten sind nur Menschen – und bekanntlich macht Gelegenheit nicht nur Liebe, sondern auch Versuchungen und Verlockungen. Und je öfter ich unsere Gesetzeshüter bei ihren tagtäglichen Einsätzen beobachte, desto sicherer bin ich mir, dass oben bereits erwähntes, von Mitbürgern illegal angebautes und mit Trara geerntetes Gras polizeiintern schon längst seine Abnehmer findet und nicht wirklich verbrannt wird. Weil ohne inhaliertes Gras wäre es nach normalem menschlichen Ermessen sicher nicht möglich, dass Spuckattacken von aggressiven Hooligans mit einem milden Lächeln quittiert werden, dass Angriffe mit Messer, Äxten und Samurai-Schwertern den Polizistinnen und Polizisten nichts anderes entlockt als ein beschwichtigendes „Na jetzn beruhigna ma uns oba wieder!“. Ja selbst bei Schüssen aus Pistolen, Revolvern oder Gewehren und somit das eigene Leben gefährdend kommt es immer seltener zu einer gezielten Retourkutsche aus der Glock, sondern maximal zu Warnschüssen in die Luft. Also so sanft wie unsere Polizei mit den Unsanften unserer Gesellschaft umgeht, ist aus meiner Sicht nicht auf eine gediegene psychologische Ausbildung zurückzuführen, sondern einzig und allein auf die Einnahme an sich verbotener Substanzen. Und was liegt näher, als dafür illegal angebautes und zur Verbrennung bestimmtes Gras zu verwenden. Gespart muss schließlich überall werden…





13. Januar 2012 





Außerdem währe es sicher sinnvoll Gras an manche Ministerien weiterzugeben, da dort offensichtlich zuviel geschnüffelt(gekokst) wird. Für arme Bedürftige könnten auch Sozial-märkte geschaffen werden damit sie unsere Politik besser ertragen können.