Viel Schnee und Eis brachte die Florianis zum Schwitzen!
Durch die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage verbunden mit glatten Fahrbahnen kam es zu zahlreichen Unfällen, die für alle Beteiligten glimpflich ausgingen. Hier ein Überblick über die Situation am Dienstag und Mittwoch.
Am Dienstag kurz nach Mitternacht kam der erste Einsatz des heurigen Jahres für die Puchberger Feuerwehr. Ein Mercedes-Transporter war auf der eisglatten L 138 auf dem Ascher in den Graben geschlittert. Nach eineinhalb Stunden hatten ihn die Florianis wieder auf die Straße gezogen.

Am späten Dienstagnachmittag blieb ein Sattelschlepper wegen schlechter Winterausrüstung zwischen Vois und Klostertaler Gschaid auf der LH 134 stecken. Während die Straßenmeisterei Gutenstein Split streute, sichten die Gutensteiner und Naßwalder Florianis mit Schleppstangen das Schwerfahrzeug. Meter für Meter schob der Truck bis zur nächsten Ausweichstelle zurück, wo er abgestellt wurde. Während der Bergung sperrten Reichenauer Polizisten die LH 138. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz abgearbeitet. Wegen der schlechten Winterausrüstung gab es für den Fahrer zudem auch eine kostenpflichtige Rüge.
Und am Dienstagabend verlor ein Ungar auf der tiefwinterlichen Semmering-Schnellstraße im Bereich der Zufahrt zur Raststätte Schottwien die Herrschaft über seinen Kleinwagen, der sich überschlug und auf den Rädern zum Stehen kam. Auch hier blieb der Lenker unverletzt. Die Maria Schutzer Florianis schleppten die Havarie auf den Raststättenparkplatz.
Einen kräftigen Schutzengel hatten zwei Männer und ein Hund in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, als sie mit einem Pkw zwischen Haßbach und Penk-Altendorf über die dort 20 Meter hohe Böschung in den Wald stürzten. Auch hier war die Ursache die schneeglatte Straße in dem Waldstück. Der wagen überschlug sich mehrmals und blieb schließlich zwischen den Bäumen hängen. Das verhinderte einen weiteren Absturz des Fahrzeuges. Unglaubliches Glück hatten die beiden Insassen sowie der mitgeführte Hund, alle drei überstanden den Absturz völlig unverletzt. Erst Stunden später – gegen 14 Uhr – konnten die Florianis aus Penk-Altendorf die Havarie bergen.
Am gestrigen Mittwoch wurden kurz vor halb Zehn am Vormittag die Preiner Florianis alarmiert. Ein Traktorfahrer kam beim Schneeräumen von der spiegelglatten Straße ab und drohte umzukippen. Die Florianis sicherten den Traktor und zogen ihn danach wieder auf die Bergstraße zurück.
Und schließlich kam am Mittwochabend gegen 19 Uhr eine Frau mit ihrem Pkw zwischen Prein und Dörfl beim Jaidhof von der Straße ab, flog über eine drei Meter hohe Böschung und landete im Preiner Bach. Die Lenkerin konnte sich selbst befreien, die Preiner und die Edlacher Florianis hievten den Unfallwagen mit schwerem Bergekran aus dem Bach und stellten ihn sicher ab. Nach zwei Stunden war auch diese Sache gegessen.
Patrik Lechner/Wilfried Scherzer





26. Januar 2012 











Keine Kommentare ... Sei der erste der antwortet.