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SUMMARY:Die Geometrie der Seele als Hommage an Gert F. Jonke im Porgy & Bess
DESCRIPTION:Neues von der Komponistin und Vokalistin Susanna Ridler: Nach ihrem Jazz/Elektronik Projekt [koe:r] (der SCHWARZATALER stellte vor) setzte sich Ridler intensiv mit dem literarischen Werk des Klagenfurter Lyrikers\, Dramatikers\, Erzählers und Hörspielautors Gert Friedrich Jonke auseinander. Mit Saxofonist Wolfgang Puschnig und Peter Herbert am Bass kommt das Ergebnis der Auseinandersetzung am 9. Jänner 2018 im Porgy & Bess in Wien auf die Bühne. \n \nVon der „Gert Jonke-Gesellschaft“ bekam Susanna Ridler die aussergwöhnliche Möglichkeit\,\nunveröffentlichte Texte als Inspirationsquelle heranzuziehen. Aus diesen Textfragmenten entstanden Musikwerke für – Solo Stimme\, – Kammerensemble (in Kooperation mit Peter Burwik und dem Ensemble XX. Jahrhundert) und – Jazz Trio\, die unter dem Projekt Titel „Geometrie der Seele“ mit Kontrabassist Peter Herbert und Saxofonist Wolfgang Puschnig beim Literaturfest Salzburg und\nder Eröffnung des Bachmann Preises in Klagenfurt uraufgeführt wurden. \n Geometrie der Seele – eine Hommage an Gert Jonke \nIm Künstlerzimmer eines Dichters wie Gert Jonke (* 8. Februar 1946 Klagenfurt; † 4. Jänner 2009  Wien)  nach Unveröffentlichtem zu suchen\, ist ein so abenteuerliches wie berührendes Privileg. Gedanken\, die nie die finale Absolution durch den Autor erlangt haben\, zu vertonen scheint auch denkbar heikel. Die Arbeit erfordert Sorgfalt bei der Auswahl und Interpretation der kostbaren Textstellen. Das Beruhigende: Durch ihre teils fragmentarische Anlage ermöglichen die Texte kompositorische Freiheiten\, und ohnedies bleibt Gert Jonkes Sprache selbst im Unvollendeten unverkennbar Jonke.\n„Als ich der besonderen Einladung der Gert Jonke-Gesellschaft folgte und „das Künstlerzimmer“ zum ersten Mal betrat\, begann eine faszinierende Odyssee durch Mappen und Papierstapel. Ich fand Entwürfe bekannter Texte\, die an Jonkes Art der Satz-Konstruktion erinnern\, in welchen er oftmals kompositorische Variationstechniken zur Anwendung brachte. Zum andern stieß ich auf unbekannte Textfragmente mit originell-surrealen Reflexionen über die menschliche Existenz. Diese Fundstücke wurden zur Grundlage neuer Kompositionen\, in welchen ich versuchte\, Jonkes Gedanken und Sprachintensität aus der Musik aufsteigen zu lassen. Dennoch sollen die Stücke auch von improvisatorischen Freiräumen leben\, in denen dem spontanen Reagieren reichlich Raum gewährt wird“\, schildert Susanna Ridler. \nSaxophon\, Stimme\, Kontrabass – nicht gerade eine alltägliche\, aber Spannung versprechende\, Trio-Besetzung. \nMit den Ausnahmemusikern Peter Herbert und Wolfgang Puschnig jedoch – die intuitive Klangwelten und Energiefelder zu entwickeln vermögen – werden die Stücke zu Musikräumen\, in denen das Geplante und das Spontane miteinander ausdrucksvoll kommunizieren. Komponierte Zuspielungen wie auch liveelektronisch „Gesampeltes“ erweitern das „Trio“ um ein klangliches Element. \nFoto: dermaurer_h.waldner_c.ruhs
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SUMMARY:Ménage à trois mit Jazz und Lyrik in der Arena Bar in Wien
DESCRIPTION:„Ménage à trois“ – das Autoren- Komponisten- und Musikerkollektiv Schreibmüller/ Rabitsch/ Pawlik – präsentiert am 26. Jänner in der Arena Bar in Wien ein Programm aus der Kannibalenromanze. Eintritt: freie Spende. Beginn: 19 Uhr. \n \nTexte\, die aus dem Leben gegriffen sind\, die sprachkritisch\, zupackend\, keck – aber auch sensibel und melancholisch – und sehr musikalisch sind\, das ist ‚Ménage à trois‘.\nTeils liefern Worte die Basis für einen Song\, teils stehen sie monolithisch für sich allein\, teils werden sie von Musik begleitet oder untermalt\, dann wieder theatralisch in Szene gesetzt. Der Schwerpunkt liegt aber immer auf der musikalisch- textlichen Interaktion\, die Raum lässt für Improvisation. \nChristian Schreibmüller\, Michaela Rabitsch und Robert Pawlik sind ‚Ménage à trois‘.  \nFoto: Christian Schreibmüller
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