Otto Waalkes wurde im vergangenen Juli 77 – eben das richtige Alter, um auf immer weitere Entdeckungsreisen zu gehen. Und da die Kunst bedeutend älter ist, verwundert es nicht, wenn auf dem weiten Feld der Malerei noch immer neue Meisterwerke zu entdecken sind. Das Ergebnis ist zu Otto’s 77er bei Piper erschienen und der SCHWARZATALER BUCH-TiPP der Woche – mit einem Vorwort von Udo Lindenberg.
Etwas hat Otto Waalkes entdeckt: ‚Leider fehlt den allermeisten – wenn nicht allen – etwas Entbehrliches: der Ottifant‚. Dieses Manko hat er genial ausgebügelt. Um dieses Ottifant-Manko zu schließen, legt der notorische Ostfriese und motorische Komiker in seinem Buch ‚Kunst in Sicht‘ eine lange Reihe frischer Ölgemälde, Acrylbilder, Aquarelle und Federzeichnungen vor, die in Prosa wie in Versen kunsthistorisch und ottospezifisch eingeordnet werden. Im Zweifelsfall hat Otto seine großen Vorbilder, von denen die meisten leider schon vor langer Zeit den Pinsel abgegeben haben, einfach selbst zur Rede gestellt.
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‚Brave Künstler kopieren – das Genie klaut‘, das hat übrigens Picasso gesagt. Otto Waalkes dagegen parodiert, denn: ‚Die Parodie ist für mich die aufrichtigste Form der Verehrung.‘
Otto Waalkes – Kunst in Sicht | durchgehend illustriert | Piper Verlag GmbH | Paperback | 176 Seiten | ISBN/EAN978-3-492-06589-4 | € 27,95
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