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★ ★ Neuer Stoff für Leseratten, Bücherwürmer und Bibliophile ★

Das Schwarzataler Bucheckerl – unsere Rubrik für Leseratten, Bibliophile und Bücherwürmer – stellt zum Osterfest wieder Romane, Reiseverführer und Sachbücher vor. Da ist wohl der eine oder andere Tipp für deine Kopfreise oder für deinen nächsten Urlaub dabei. Viel Vergnügen beim Schmökern.

Peter Draxl | Papa Peinlich – Der Rock‘n‘Roll-Daddy und sein Teenager: Der frühere Marktingchef von Universal Music Peter Draxl hat ein Buch geschrieben. Es ist eine amüsante Sammlung von Kurzgeschichten. Aus zwei Leben gegriffen und niedergeschrieben. Pippi und Papa.

Pippis Papa ein Rock’n’Roll-Daddy? So ist es, und den Rock’n’Roller hat sich Peter Draxl nicht einfach so selbst ins Stammbuch geschrieben. Vielmehr hat er sich im Dienste des R&R auch über zwanzig Jahre lang ernährt.
Pippi ist heute 15 Jahre alt. Ein aufgewecktes Teenager-Mädchen. Die Tochter zweier Recorded Music People. Mama und Papa waren beide für EMI tätig. Die Lebenswelt der Eltern spielt sich seit Jahren auf zwei Planeten ab. Planet Mama und Planet Papa, und Pippi springt so seit langer Zeit durch ihre Galaxis.

Pippi heißt eigentlich anders, aber sie will ihren Namen nicht mit jenem Buch in Verbindung gebracht sehen, in dem sich im Grunde alles um sie dreht. Um die Erlebnisse, die Pippi und Daddy auf dem Planeten Papa erlebt haben, und über die nun zu lesen ist. Die Nase in die Öffentlichkeit zu halten, ist Aufgabe des Papas, und der kann das auch.
„Papa peinlich“ ist ein Vater-Tochter-Buch. Gemeinsame Erlebnisse aus der Sichtweise des Vaters. Garniert mit Erinnerungen der Tochter. Subjektives Erleben. Witzig. Charmant. Skurril. Und nicht so, dass den geschätzten LeserInnen gewisse geschilderte Situationen nicht durchaus aus eigener Erfahrung bekannt sein könnten…

Papa Peinlich ist 176 Seiten dick und ist im Milena Verlag erschienen.

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Otto Pikal | Trotzdem lebe ich – Eine Rückschau ohne Zorn: Otto Pikal lebt und schreibt mit Gattin Doris (ihr aktuelles Werk weiter unten) in Seebenstein.

Seinen Roman ‚Das Erbe der Atlanter‘ haben wir bereits vorgestellt. In seinem akteullen Buch breitet der Seebensteiner Facetten seines Lebens aus, das mit einer schweren Kinderzeit begann, die Pikal als “Hölle“ bezeichnet. Ein ständig betrunkener Stiefvater verprügelte den Buben, für den Mama keine Zeit hatte. Als Otto Hilfe von der Kirche erhoffte, kam die nchste Enttäuschung: der Herr Pfarrer war nicht besser als der Stiefvater, schlug ihn und warf ihn aus der Kirche hinaus.

Ottos Leben wurde zu einer Tragödie, er rebellierte, wurde in Besserungsanstalten eingewiesen, flüchtete, wurde aufgegriffen, wieder eingeliefert. Es war ein einziger schmerzhafter Kreislauf. „Man kann sich diese Zustände heute gar nicht mehr vorstellen, seit Jahren gibt es ja in Österreich das Verbot körperlicher Strafen, ob es auch überall eingehalten wird, ist wohl eine andere Frage“, sinniert Pikal.

Als Jugendlicher ging es bergauf, er lernte Tischler, machte die Gesellenprüfung und begann ein neues Lebenund es ging weiter, auch wenn es Hindernisse gab, wie zwei verpatzte Italienreisen mit dem Fahrrad oder der so mühsam erworbene Führerschein.

Und gerade der Führerschein wurde dann eines der wichtigsten Dokumente in seinem Leben. Er wurde begeisterter  Autofahrer und erzählt selbst: “Ich verbrachte fast den Rest meines Arbeitsleben auf der Straße und habe als Zusteller ,LKW-Fahrer, Handelsvertreter und Taxifahrer nach 50 Jahren und sieben Millionen  Kilometern nur drei Unfälle verursacht.“ Als Taxifahrer erlebte er viele heitere und manchmal  traurigeEpisoden und half sooft er nur konnte.

Mit seinem aktuellen Buch zeigt Otto Pikal auf, wie er trotz schwerer Kindheit und Jugend  den Weg zu  einem glücklichen Leben gefunden hat. Und er gibt allen, die in Schwierigkeiten stecken, den Rat, niemals aufzugeben sondern zu kämpfen, wie er es getan hat. Denn am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende

Trotzdem lebe ich ist 248 Seiten dick und im Verlag CCU erschienen.

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Manfred Lütz | Der Skandal der Skandale – Die geheime Geschichte des Christentums: Die Krise der westlichen Welt liegt nicht zuletzt daran, dass die geistigen Fundamente dieser Gesellschaften unsicher geworden sind. Hinzu kommt: Über keine Religion gibt es so viele Falschinformationen. Diese haben das Christentum in seinem Kern nachhaltig erschüttert und in Teilen unglaubwürdig gemacht. Manfred Lütz erzählt in seinem neuen Buch ‚Der Skandal der Skandale‘ auf packende Weise die Geschichte des Christentums.

Viele sprechen beschwörend vom christlichen Menschenbild, von christlichen Werten oder gar vom christlichen Abendland. Linke und Rechte, aber auch die politische Mitte werden feierlich, wenn es um das Christentum geht. Zugleich aber verbindet die Menschen das Christentum mit Kreuzzügen, Hexenverfolgung und Inquisition und neuerdings mit Missbrauchsskandalen.

Was ist wirklich dran an der 2.000-jährigen Skandalgeschichte des Christentums? Taugt das Christentum noch als geistiges Fundament Europas oder bleibt nur der Euro und der Binnenmarkt?

Unter wissenschaftlicher Mitarbeit von Arnold Angenendt erzählt Manfred Lütz in seinem neuen Buch ‚Der Skandal der Skandale‘ die spannende Geschichte des Christentums, wie sie nach Erkenntnissen der neuesten, internationalen Forschung wirklich verlief.

Ein Buch voller spektakulärer Überraschungen, locker, allgemein verständlich erzählt und zugleich seriös auf den Punkt gebracht.

Der Skandal der Skandale ist 286 Seiten dick und im Verlag Herder erschienen.

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Eva Lugbauer | Und am Ende stehlen wir Zitronen: Wild sein! Verrucht sein! Frei sein! Zumindest im Traum fliegen können. Aber nein: Nicht einmal im Traum gelingt das Fliegen.

Isa Erlinger fühlt sich gehemmt, gefangen und viel zu anständig. Doch steckt auch eine andere in ihr? In der Rolle der unbändigen Lou lügt sie sich zwischen berauschendem Hochgefühl und seelischer Düsternis durch die Nächte und gibt sich endlich ihrer Sehnsucht hin. Sich auflösen im schönsten Augenblick – und leben mit der Angst, den Boden zu verlieren.

Eva Lugbauer schafft mit ihrem Debüt einen poetischen und druckvollen, musikalisch anmutenden Roman, der sich großen Themen nicht verschließt und keine Angst vor lauten Antworten hat. Kurzweilig und mit überraschenden Wendungen.

Und am Ende stehlen wir Zitronen ist 250 Seiten dick und im Verlag Wortreich erschienen.

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Carmen Rohrbach | Am blauen Fluss – Entlang der Donau vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer: Die Biologin Carmen Rohrbach ist Entdeckerin aus Leidenschaft. Im vorliegenden Band erzählt sie von ihrer Reise auf dem Donaurradweg in ein unbekanntes Europa.

Die Donau verbindet zehn Länder und ist mit 2.885 Kilometern nach der Wolga der zweitlängste Fluss Europas. Kelten und Römer haben hier ihre Spuren hinterlassen. Metropolen wie Wien, Budapest und Bratislava liegen an ihren Ufern. Abwechslungsreiche Naturlandschaften bilden einen Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten.

Mit dem Rad folgt Carmen Rohrbach der Donau in ihrer ganzen Länge – von der Quelle im Schwarzwald bis zum riesigen Delta am Schwarzen Meer. Und zeichnet dabei unterschiedlichste Natur- und Landschaftsporträts, die durch Begegnungen und Gespräche mit Menschen lebendig werden. Ein großes Abenteuer voll überraschender Einblicke und hintergründiger Geschichten über den blauen Fluss und die Welt an seinen Ufern.

Am blauen Fluss ist 294 Seiten stark plus 32 Seiten Fotostrecke und im Verlag Malik/National Geographic erschienen.

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Doris Pikal | In Bewegung: Mit ihrem sechsten Buch „In Bewegung“ möchte die Seebensteiner Autorin aufzeigen, dass wir, so lange wir leben in irgend einer Weise in Bewegung sind auf körperlicher oder mentaler Ebene. Wir bewegen uns selbst, mit einem Fortbewegungsmittel, in Gedanken und zuweilen werden wir bewegt oder lassen uns bewegen.

Eingebunden in einen Jahreskreislauf präsentiert uns Doris Pikal auf humorvolle, nachdenkliche oder berührende Weise ihre Erzählungen und Gedichte.

In Bewegung ist 144 Seiten dick und im Verlag CCU erschienen.

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Carl von Siemens | Der Tempel der magischen Tiere – Drei Reisen: Seit jeher begeben sich Schriftsteller auf Reisen, um das Natürliche, das Unverfälschte und das Ursprüngliche zu erfahren. Und um Antworten auf die Fragen des eigenen Lebens zu erhalten.

Carl von Siemens folgt dieser Tradition. Bei indigenen Völkern im pazifischen Raum möchte er lernen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. In Australien begegnet er dem magischen Denken der Aborigines und teilt ihren Alltag im Outback. Auf Mangaia, der ältesten der Cookinseln, erlebt er die Vormoderne nur mehr als Spuk. Und in Peru wird er von Mestizen und Amazonasindianern in den Gebrauch halluzinogener Pflanzenmedizin eingewiesen.

Bei seinen sinnlich und elegant erzählten Reisen stößt Carl von Siemens nicht nur an die Enden der Welt vor. Sie werden auch zu Ausflügen in die Tiefen seiner Seele, die er mit pointierter Selbstironie erforscht.

Der Tempel der magischen Tiere ist 288 Seiten dick und im Verlag Malik erschienen.

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Felicitas von Lovenberg | Gebrauchsanweisung fürs Lesen: Lesen kann klüger oder auch entspannter machen, es regt die Fantasie an, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die soziale Kompetenz.

Felicitas von Lovenberg, preisgekrönte Publizistin und ehemalige FAZ-Literaturchefin, Moderatorin, Autorin und Verlegerin, bricht eine Lanze für das Kulturgut Buch. Sie schildert, wie sich die Rolle immer wieder gewandelt hat und welch ungewöhnliche Lesegewohnheiten es gibt. Der Band bietet einen Überblick, wie und warum wir heute lesen. Geht auf Lieblingsbücher und Entdeckungen ein. Erzählt, wie Romane sich in Freunde und Reisegefährten verwandeln und aus dem Zeitvertreib Lesen eine beglückende, lebenslange Sucht werden kann. Und zeigt, was es mit Trends und Moden wie Deep Reading auf sich hat.

Ob zum Verschenken oder Selbstbehalten: Dieser Wegweiser ist der ideale Band für jeden Buchliebhaber.

Gebrauchsanweisung fürs Lesen ist 128 Seiten dick und im Piper Verlag erschienen.

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Clemens und Katja Ettenauer (Hg.) | Babys in 40 leiwanden Grafiken: Wieder ein Bändchen vom Holzbaum Verlag, das schmunzeln lässt und das sich als Mitbringsel für Eltern von Neugeborenen hervorragend eignet.

Nicht nur frischgebackene Eltern wissen, dass ein Baby weitaus mehr Veränderungen mit sich bringt, als zuvor erwartet. Babys in 40 leiwanden Grafiken beleuchtet humorvoll den Elternalltag und gibt auch Nicht-Eltern einen Einblick in das Leben mit „Baby on board“. Fazit: Ohne Augenzwinkern gehts gar nicht.

Babys in 40 leiwanden Grafiken ist 28 Seiten schlank und im Holzbaum Verlag erschienen.

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Dietrich Höllhuber, Angela Nitsche | Dresden – MM City: In der Reihe ‚Individuell reisen‘ hat der Michael Müller Verlag wieder einige neue Reiseverführer herausgebracht. Wie den vorliegenden Band Dresden. Die Perle an der Elbe ist eine meiner Lieblingsstädte, zur Wendezeit verbrachte ich einige Wochen in einem besetzen Haus in der Hechtstraße, unvergessliche Erlebnisse mit den befreundeten Hausbesetzern damals, als die Frauenkirche noch ein Trümmerhaufen war.

Heute besuche ich Dresden mit dem Dresden Cityführer vom Michael Müller Verlag im Rucksack. Der durchgängig illustrierte Stadtführer begleitet auf 296 Seiten durch die Stadt, verweilt an den Hotspots ebenso detailverliebt, wie an den ‚Geheimtipps‘.

Am 13. und 14. Februar 1945 wurde die Stadt von britischen Bombern – Stichwort: Bomer Harris – kom­plett zer­stört. Heute ist Dres­den schö­ner denn je. Das Sym­bol des Wie­der­auf­baus ist die Frau­en­kir­che, deren »stei­ner­ne Glo­cke« seit gut einem Jahr­zehnt wie­der die Sil­hou­et­te der Stadt be­stimmt.
Nur einen Kat­zen­sprung ent­fernt lie­gen die be­rühm­ten Sights: Re­si­denz­schloss mit Grü­nem Ge­wöl­be, Zwin­ger, Sem­per­oper, Al­ber­ti­num, Hof­kir­che …
und kürzlich er­öff­ne­te mit der Neuen Mitte im alten Kraft­werks­kom­plex ein Zen­trum vol­ler Krea­ti­vi­tät und Musik. An an­de­ren Tagen streift man durch die Wein­la­gen an der Elbe oder fei­ert in der al­ter­na­ti­ven Äu­ße­ren Neu­stadt.
Wer mehr Zeit hat,
dem sei auch ein Aus­flug in die atemberaubende Säch­si­sche Schweiz, in die Por­zel­lan­stadt Mei­ßen, zum ein­drucks­vol­len Jagd­schloss Mo­ritz­burg empfohlen oder man begibt sich in die eigene Kindheit und auf die Spuren von Karl May in Ra­de­beul.

Aber egal wohin die Reise geht, einen passenden Begleiter in Buchform hat der Michael Müller Verlag fast immer parat.

Dresden – MM City ist in der 5. Auflage mit Stadtplan und kostenloser Web-App im Michael Müller Verlag erschienen.

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Erwin Oberascher & camping.info | Campingführer Alpen 2018: Der Winter ist vorbei und jetzt ist sie da – nach 2017 die zweite komplett überarbeitete Auflage des Camping.Info Campingführers „Alpen“. Mit 512 Seiten ist der Campingführer das umfangreichste Buch zum Thema Campingplätze in den Alpen, das es je gab.

Im durchgängig illustrierten Campingführer sind fast alle Campingplätze in Österreich, der Schweiz, den Bayerischen Alpen und Südtirol-Trentino enthalten. Insgesamt stellt der Campingführer nicht weniger als 670 Campingplätze vom großen Luxus-Campingplatz bis zum versteckten Geheimtipp, samt Preisvergleich von Haupt- und Nebensaison.

Die Bewertung basiert auf fast 27.000 Gästemeinungen.

Ebenso sind bei camping.info ein Reisebegleiter in Buchform mit über 1.200 Campingplätzen in Deutschland und einer mit den Campingplätzen in Kroatien erschienen.

Alle gedruckten Werke von Camping.Info könnt ihr hier bestellen:
http://www.camping.info/buch

Der Campingführer Alpen 2018 ist 514 Seiten dick und bei camping.info erschienen.

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Michael Gurschka, Franz Scherzer | Vom Waldviertel nach Stalingrad – 1930 bis März 1943: Die tragischen Folgen von Hitlers Größenwahn ist historisches Allgemeinwissen: Die Vernichtung der 6. Armee vor Stalingrad in nur zwei Monaten.

100.000 Gefallene und 90.000 Gefangene, von denen lediglich 6.000 heimkehrten. Der Autor Michael Gurschka, selbst Offzier, dokumentiert anhand von 600 Einzelschicksalen junger Männer aus dem nordöstlichen Niederösterreich, dem Weinviertel, aus Wien und dem Nordburgenland persönliche Schicksale und bringt sie mit militärischer Taktik und Operation zum offziellen Kriegsverlauf und den Geschehnissen an der damaligen Front in Übereinstimmung.

In jahrelanger Kleinarbeit wurden akribisch Dokumente und Fotos aus bisher teils unzugänglichen Archiven, zahlreichen persönlichen und bewegenden Gesprächen mit Zeitzeugen sowie aus privaten Quellen gesammelt und zu einem einmaligen Werk zusammengefügt.

Das reich bebilderte Großformat ist sowohl eine spannende Lektüre, als auch gerade in Zeiten zunehmender Rechtslastigkeit in unserer Gesellschaft eine wichtige Mahnung und hilft, Gerüchten und Verharmlosungen den Boden zu entziehen.

Vom Waldviertel nach Stalingrad ist 317 x240 mm groß, 242 Seiten dick und im Kral Verlag erschienen.

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Die im Schwarzataler Bucheckerl vorgestellten Bücher und Hörbücher findest du in Irmgard Rosenbichlers Bücherparadies ‚LESEGENUSS‘ in Gloggnitz, in den Verlagen, im gut sortierten Buchhandel und beim Webdealer deines Vertrauens.

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Fotos © Verlage

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