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Pflege, Betreuung und soziale Sicherheit durch die Volkshilfe

Die Volkshilfe ist mit ihren Leistungen im Bereich der Hauskrankenpflege und Heimhilfe, aber auch bei der Kleinkindbetreuung zu einer unverzichtbaren Institution für die Bevölkerung geworden. Unterstützt wird diese professionelle Tätigkeit von einer Vielzahl sozial engagierter Mitmenschen, die in Regionalvereinen ehrenamtlich tätig sind. Die Mitglieder des Volkshilfe Regionalvereins Ternitz-Schwarzatal konnten bei der  Hauptversammlung am Dienstag auf eine erfolgreiche Periode zurückblicken.

Mit Informations-Vorträgen, Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention und Sicherheit im Alltag, aber auch Aktionen zum Tag der Armut oder Unterstützungen zum Schulstart, konnte die Volkshilfe nicht nur Informieren, sondern vielen Betroffenen direkt und unbürokratisch helfen.

Regionalvereinsvorsitzender Robert Unger konnte als Ehrengast den Präsidenten der Volkshilfe Niederösterreich, Prof. Ewald Sacher, herzlich begrüßen. „Die NÖ Volkshilfe hat eine lange Tradition und ist heute aus dem Gesellschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Aus einer Hilfsgemeinschaft, die in der Nachkriegszeit die Not zu lindern versuchte, ist heute ein Unternehmen mit rund 1.600 MitarbeiterInnen und rund 6.000 Mitgliedern entstanden“, skizzierte Präsident Ewald Sacher in seiner Festrede.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurde der Vorstand des Regionalvereines für die nächsten fünf  Jahre bestätigt und Robert Unger wieder zum Vorsitzenden gewählt. „Speziell der Bedarf in der Pflege und der Betreuung unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wird in Zukunft weiter steigen. Ebenso stehen wir in der Kleinkindbetreuung vor großen Herausforderungen, auch die Armut in einigen Bevölkerungsschichten nimmt weiter zu. Ein großes Aufgabengebiet, für das es lohnt, sich zu engagieren“, so der Vorsitzende Robert Unger.

Bgm. Rupert Dworak, Gertrude Rottensteiner, GR Erik Hofer, Margit Gamper, Barbara Hecher, Marion Handler, Bezirksvorsitzende BR StR. Andrea Kahofer, Regionalleiter Andreas Reither, StR. Martina Klengl, Vorsitzender Robert Unger, Präsident Prof. Ewald Sacher, Vizebgm. LAbg. Mag. Christian Samwald, StR. Franz Stix bei der Volkshilfe Hauptversammlung.

Der Volkshilfe-Regionalverein ist in den Gemeinden Ternitz, Wimpassing und Grafenbach-St.Valentin tief verwurzelt. Vor allem die Betreuung der Aktion „Essen auf Rädern“, aber auch die Heimhilfe und Hauskrankenpflege sind wichtige Bestandteile des sozialen Netzes im Schwarzatal. Darüber hinaus betreibt die Volkshilfe ein Kinderhaus für Ein- bis Dreijährige in Ternitz, das vielen Müttern einen raschen Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglicht. 24-Stunden-Personenbetreuung, aber auch Tagesmütter und Betreuung in Schülerhorten sind weitere Angebote der Volkshilfe.

Mehr als 18.000 Einsatzstunden hat das Team der Volkshilfe Sozialstation Ternitz im Vorjahr für die Bevölkerung des Schwarzatales geleistet. „Bestens ausgebildetes Fachpersonal der Volkshilfe geben unseren MitbürgerInnen die Sicherheit einer professionellen und liebevollen Betreuung. Um so mehr freut es mich deshalb, dass mit der Eröffnung der Sozialstation eine neue Heimat für die 22 MitarbeiterInnen und die Regionalleitung in Ternitz geschaffen werden konnte. Dadurch kann unsere Bevölkerung noch besser betreut werden“, eint Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak dazu.

Foto © Stadtgemeinde Ternitz

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