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Trotz Reifenpechs wurde Kevin Maurer am Red Bull Ring Siebenter

Spannung pur gab es am vergangenen Rennwochenende am Red Bull Ring in Spielberg bei Zeltweg (St). Der Payerbacher Kevin Maurer fuhr trotz Reifenproblemen und Kollision mit einem Rivalen auf Platz Sieben.

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Zum ersten Mal in der internationalen Österreichischen Supermoto Staatsmeisterschaft wurde ein Meisterschaftslauf auf dem Red Bull Ring in Spielberg ausgetragen. Im Zentrum des Rings liegt eine Kartbahn, auf der die drei Läufe des zweiten Rennens der Saison durchgeführt wurden. Was Kevin Maurer nicht entgegen kam, war das Fehlen einer Offroad Sektion.

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Kevin Maurer fuhr trotz Problemen auf Rang Sieben
Kevin Maurer fuhr trotz Problemen auf Rang Sieben

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Bei diesem Sonne-Regen-Wechselspiel war die Reifenwahl die wichtigste Entscheidung. Sonntagvormittags hat sich das Wetter noch von seiner gute Seite gezeigt. Die Qualifikation verlief für Kevin mit dem achten Platz vielversprechend. Der erste Lauf wurde dann auch noch auf trockenem Asphalt gefahren, wobei der Payerbacher auf den guten siebenten Platz fuhr. Dann setzte Regen ein und es schüttete in Strömen. Auf einer nassen Piste ging es in den zweiten Lauf. Nach einem rutschigen Start stürzte ein Rivale nach einem missglückten Überholmanöver und riss Kevin mit zu Boden. Der letzte Platz war die Folge. Kevin Maurer begann eine atemberaubende Aufholjagd. In den letzten vier Runden konnte er acht Gegner überholen und fuhr schließlich auf den überraschenden siebenten Platz. „Ich weiß, dass ich bei Regen einer der Schnellsten bin. Schade, dass ich zum Sturz kam. Ich hätte in diesem Lauf mit der Spitze mitfahren können. Ich bin mit dem Ergebnis zwar nicht ganz zufrieden, aber das ist Rennfahrerpech, ich konnte einfach nichts machen“, bilanzierte Kevin nach dem Rennen. Der dritte und letzte Lauf war für Kevin bis fünf Minuten vor der Zielflagge perfekt. Nach einem Reifenschaden am Hinterrad konnte er dennoch als 13. die Ziellinie überqueren.

In der Gesamtwertung hat es der Payerbacher dennoch unter die Top Ten geschafft. „Ich könnte mich jetzt sehr ärgern. Doch es würde nichts ändern. Wir haben wieder viel dazu gelernt und ich werde immer schneller. Es war trotz allem ein erfolgreiches Wochenende und ich hoffe, dass mir in den kommenden Rennen Reifenschäden erspart bleiben.“_

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©_Maurer

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