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Michaela Polleres tritt beim Judo World Masters in St. Petersburg an

Heuer war das Jahr von Michaela Polleres. Am 16. und 17. Dezember tritt die Athletin des  Judo Club Wimpassing Sparkasse bei den Judo World Masters in St. Petersburg gegen die Weltspitze an.

Die 20-jährige HSZ-Sportlerin erreichte heuer gleich drei Medaillen bei den Jahreshöhepunkten. EM-Silber U21 in Maribor, EM-Silber U23 in Podgorica und WM-Bronze U21 in Zagreb. Dies bedeutet bereits sechs Medaillen bei EM, WM und YOG am Erfolgskonto der jungen Ausnahmekönnerin aus Wimpassing.

Weiters erkämpfte Michaela Polleres ihre erste IJF-World-Tour Medaille mit Rang Drei beim Grand Prix in Zagreb. Bei den Österreichischen Meisterschaften U21, U23 und in der AK kürte sie sich heuer gleich drei Mal zur Österreichischen Meisterin und hat nun bereits unglaubliche zwölf ÖM-Titel am Konto.

Michaela Polleres ist Österreichs derzeit erfolgreichste weibliche Nachwuchsjudoka und zählt zum engsten Hoffnungs-Kader für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo. Sie verabschiedet sich als Nummer Eins der IJF Junior Weltrangliste von der Junioren-Klasse und startet ab 2018 ausschließlich in der Allgemeinen Klasse, wo sie derzeit mit 1.018 Punkten bereits auf Rang 32 liegt. Diese Platzierung und ihre jüngsten Erfolge waren auch die Grundlage für die Nominierung zum World Masters in St. Petersburg.

Michaela Polleres (blau) startet bei den World Masters in St. Petersburg.

Das World Masters ist das höchst dotierte Judoevent nach Olympischen Spielen und Weltmeisterschaft, bei dem die 16 besten Sportler pro Gewichtsklasse antreten dürfen. Der Start bringt dadurch alleine schon 200 satte Punkte für die IJF Weltrangliste, bei einem Sieg gar 1.800 Punkte und ein ansehnliches Preisgeld für die Medaillengewinner.

Michi Polleres, ist nach Tina Zeltner mit Rang Sieben (2013), nun die zweite Athletin in der Clubgeschichte, die sich für dieses hochdotierte Turnier der absoluten Weltspitze qualifizieren konnten. Und auch dort ist eine Überraschung jederzeit möglich, da Michi bereits drei der Top Acht–Sportlerinnen im Vorfeld besiegen konnte. Cheftrainer Adi Zeltner wird seinen Schützling natürlich auch in St. Petersburg betreuen.

Foto: JCW, Polleres 

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