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Der Wiener Singer-Songwriter, Pianist und Komponist Martin Klein landete mit „A Musician’s Lifes“ auf der Scheibenwelt

Mit „A Musician’s Lifes“ veröffentlicht Martin Klein ein Album, das seinem Titel in jeder Hinsicht gerecht wird: Es ist ein künstlerischer Rückblick, eine emotionale Momentaufnahme und ein musikalischer Ausblick zugleich. Mit dem vielschichtigen, poetischen Album voller klanglicher Entdeckungen landete der Wiener Singer-Songwriter, Pianist und Komponist jetzt auf der Scheibenwelt.

Martin Klein hat die sechzehn Titel seines Albums in kompletter Eigenregie geschrieben, arrangiert, aufgenommen und produziert. Entstanden ist ein Werk, das tief in seine musikalische und persönliche Biografie eintaucht – ohne je ins Anekdotische zu kippen.

In zarten Klavierkompositionen, englischsprachigen Texten, groovenden elektronischen Elementen und mehrstimmigen Chorflächen spiegelt sich Martin Kleins künstlerisches Spektrum – ein Sound zwischen melancholischer Zurückhaltung und eruptiver Euphorie. Die Musik bewegt sich in einem weiten Feld zwischen introspektivem Songwriting, Jazzharmonien, elektronischen Experimenten und klassisch geprägter Struktur. Dabei zieht sich die sanfte, klare Stimme des Musikers wie ein roter Faden durch das Album und verleiht selbst den komplexesten Arrangements eine berührende menschliche Nähe.

Martin Klein hat sich seinen Weg zur Musik konsequent selbst gebahnt – stets abseits des Mainstreams und ohne Kompromisse. Aufgewachsen in Innsbruck, begann er früh mit Musik: Schlagzeug, Cello, ein Familienstreichquartett, ein altes Klavier im Wohnzimmer, auf dem er sich das Klavierspielen autodidaktisch beibrachte. Mit fünfzehn spielte er in lokalen Rock- und Jazzbands Schlagzeug, später studierte er Jazzklavier bei dem blinden niederländischen Pianisten Bert van den Brink in Utrecht. In Wien fand er schließlich seinen eigenen künstlerischen Ausdruck – jenseits klarer Genres und Erwartungen.

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A Musician’s Life“ ist nicht nur eine Sammlung von Songs – es ist ein musikalisches Selbstporträt. Es erzählt von einem Leben, das durch und mit Musik geformt wurde. Von der Stille des Übungsraums bis zur kreativen Ekstase im Studio, von der Auseinandersetzung mit sich selbst bis zur Offenheit für neue Klangwelten. Doch „A Musician’s Life“ geht noch einen Schritt weiter: Es verbindet all diese Facetten zu einem kohärenten, tiefgründigen Werk, das Martin Klein als Komponist, Musiker und Mensch in seiner ganzen künstlerischen Reife zeigt.

Ein Album, das leise beginnt – und lange nachhallt.

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Bild © Christian Pinkernell

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