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Enthüllung vor dem Wasserschloss Totzenbach in Kirchstetten präsentiert Kunst als Brücke in herausfordernden Zeiten

Der Beginn eines Kunstprojekts ist immer ein besonderer Moment – ein Aufbruch, ein Zeichen, ein Impuls. Mit der Präsentation des Objekts #1 der Künstlerin Johanna Berger im Rahmen der KunstSpur an der historischen Burgmauer vor dem Wasserschloss Totzenbach in Kirchstetten bei Neulengbach setzt die Künstlergruppe stachel den ersten sichtbaren Schritt eines Vorhabens, das weit über die Region hinausweisen wird. Ein interessantes Kunstprojekt, das Verbündete sucht.

Die Eröffnung weist auf neue Horizonte: Die KunstSpur gewinnt europäische und damit internationale Dimension, wird zu einem offenen Pfad der Kunst, der Menschen, Orte und Ideen verbindet. In einer geopolitisch sensiblen Phase wächst die Bedeutung kultureller Resilienz. Die Künstlergruppe stachel versteht Kunst als völkerverbindendes Element, das Dialog ermöglicht und Gemeinschaft stärkt. Daher soll die KunstSpur eng mit dem europäischen Resilienzprojekt PATHWAYS2RESiLiENCE der Leader-Region Elsbeere Wienerwald verknüpft werden. Das EU-Programm und das Projekt der Stadt Neulengbach, das über diese Schiene läuft, firmiert unter der Bezeichnung RE:ELS – steht für Resilience for Elsbeer Region. Der internationale Arbeitstitel der eingebundenen KunstSpur lautet ArtPathways2Resilience. Beide Initiativen teilen ein Ziel: Brücken bauen – regional, europäisch, menschlich.

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Projektleiter der KunstSpur Gerhard Malecik von der Künstlergruppe stachel und die Künstlerin Johanna Berger vor ihrem Werk.

Ein interessantes Kunstprojekt, das Verbündete sucht

Die Dimension des Kunstpfades KunstSpur übersteigt die Möglichkeiten einer kleinen Künstlergruppe. „Wir laden Institutionen, Gemeinden, Unternehmen, engagierte Persönlichkeiten und Künstler ein, Teil dieses wachsenden Netzwerks zu werden und gemeinsam einen nachhaltigen kulturellen Impuls für die Region zu setzen“, skizziert der Projektleiter KunstSpur Gerhard Malecik von der Künstlergruppe stachel.

Sein Aufruf: „Vielleicht haben Leserinnen und Leser des SCHWARZATALER Kontakte zu besonderen Orten, die für die KunstSpur interessant sein könnten. Für die Anbringung oder Errichtung eines unserer Kunstwerke suchen wir ausschließlich Kunst – nicht Kunsthandwerk – und bedeutende Standorte wie Museen, Schlösser, Galerien, Thermen, Luxusresorts und andere kulturell oder architektonisch prägnante Plätze.

Haben wir dein Interesse geweckt? Melde dich einfach unter raxmedia@gmail.com bei uns und wir verknüpfen gerne. Jede Empfehlung hilft, diesen europäischen Pfad der Kunst weiter wachsen zu lassen.

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„Eine Krähe habe ich schon als Kind kennengelernt. Mein Vater hat sie gerettet und sie war uns jahrelang treu. Krähen sind die Vögel, die unsere Kultur begleiten, mit unserer Unkultur zurechtkommen, hoch intelligent, nennen wir sie Mistviecher, Gfrastsackeln. Für uns schön in ihrer Schwärze, für die Native Americans sind sie Silber, transzendent“, erklärt die Künstlerin Johanna Berger den Zugang zu ihrem Werk.

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Fotos © Wilfried Scherzer-Schwarzataler

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