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Achtzehnjährige aus dem Bezirk St. Pölten löste in der Nacht auf Montag eine großangelegte Suchaktion auf der Rax aus

Eine Frau (18) aus dem Bezirk St. Pölten löste in der Nacht auf Montag einen großangelegten Sucheinsatz auf der Rax aus. Die junge Frau hatte am Sonntagnachmittag eine Wanderung auf die Rax unternommen. Beim Abstieg ins Tal verirrte sie sich und informierte ihre Mutter, dass sie die Nacht voraussichtlich im freien Gelände auf der Rax verbringen würde, gab jedoch keine genaueren Informationen über den Tourenverlauf und ihre gewählte Abstiegsroute weiter.

Die Mutter alarmierte kurz vor 21:30 Uhr die Bergrettung. Da der Akku des Mobiltelefons der Gesuchten leer war, konnte kein Kontakt mehr zu der jungen Frau hergestellt
werden. Aufgrund der Handyortung und der Information der Raxseilbahn, dass die Frau am Nachmittag eine Seilbahnfahrt gebucht hatte, konnte das Suchgebiet in den frühen Morgenstunden eingegrenzt werden.

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Da die nächtliche Suche erfolglos blieb, wurde diese gegen drei Uhr morgens abgebrochen und Gebietsalarm ausgelöst. Die Suche wurde um sieben Uhr früh mit Unterstützung von Nachbarortsstellen fortgesetzt. „Rund eine Stunde später kam von der Mutter die erlösende Nachricht, dass die Tochter wohlauf sei und sich bereits im Zug nach Hause befinde. Wie sich herausstellte, hatte sie die Nacht im Wald einige hundert Höhenmeter oberhalb des Knappenhofs verbracht und war bei Tagesanbruch ins Tal abgestiegen und schließlich weiter zum Bahnhof nach Payerbach gewandert“, skizzierten die Einsatzleiter Michael Slanar von der Bergrettung Reichenau und Bernhard Kothgasser von der Bergrettung Mönichkirchen.

Insgesamt waren an der Suche 35 Bergretterinnen und Bergretter, eine vierköpfige Drohnengruppe, Angehörige der Polizei bzw. Alpinpolizei, ein Hubschrauber sowie die Suchhundestaffel der Bergrettung NÖ/W beteiligt.

Karl Weber, der Landesleiter der Bergrettung NÖ/W dankt alle Teams: „Ein großer Dank an unsere ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter für die rasche, nächtliche Einsatzbereitschaft. Sucheinsätze sind ausgesprochen zeit- und ressourcenintensive
Unterfangen und deshalb möchten wir einmal mehr die Kooperation mit unseren Partnern der
Sicherheitsfamilie NÖ hervorheben. Danke! Der Einsatz zeigt, dass moderne
Kommunikationsmittel, wie Mobiltelefone, Grenzen haben und überdies die Tourenplanung
gerade in den nun früher einsetzenden und kalten Nächten unabdingbar ist. Wir freuen uns,
dass die Familie unversehrt und vereint ist.

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Dies war bereits der siebente Einsatz für die Bergrettung Niederösterreich/Wien an diesem Sommerwochenende. Damit liegt das Einsatzgeschehen insgesamt rund 35% über dem Vergleichszeitraum Juli und August 2025.

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Fotos © ÖBRD NÖ/W

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