Baba Yaga landeten vor zwei Wochen mit ihrem brandneuen Album ‚Odiseja‘ via The New und Hoanzl auf der Scheibenwelt und laden uns auf eine musikalische Reise zwischen Klezmer, Balkan, Gypsy Jazz und zeitgenössischer Weltmusik ein. Die vielschichtigen Klänge der Musik von Baba Yaga geht nicht nur wunderbar in die Ohren – sie erzeugt auch Bilder. Viele Stücke des Albums entwickeln eine beinahe filmische Qualität: Sie wirken treibend und episch, manchmal dramatisch, manchmal verspielt und machen ungemein viel Lust auf Urlaub am Meer.
Wien ist eine Stadt der Begegnungen. Seit Jahrhunderten treffen hier Kulturen, Sprachen und musikalische Traditionen aus Ost und West, Nord und Süd aufeinander. Klassische Konzerthäuser stehen neben Jazzclubs, osteuropäische Musik trifft auf elektronische Sounds, lateinamerikanische Rhythmen auf afrikanische Festivals, orientalische Klänge auf Wiener Liedtradition. Diese kulturelle Vielfalt macht Wien zu einem besonderen Nährboden für künstlerischen Austausch – und genau hier hat die Musik von Baba Yaga ihre Quellen.
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‚Odiseja‘ vereint Eigenkompositionen mit ausgewählten Traditionals und lässt sieben Sprachen miteinander erklingen: Bosnisch-Serbisch-Kroatisch, Jiddisch, Romanes, Griechisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. So entsteht ein Worldmusic-Crossover, das Grenzen nicht als Trennlinien begreift, sondern als Übergänge.
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‚Odiseja‘ ist die slawische Bezeichnung für „Odyssee“ und das ist Programm. Wie die mythische Reise des Odysseus ist auch das Album von Bewegung, Begegnungen, Sehnsucht, Gefahren, Freundschaft und Verführung geprägt. Baba Yaga begibt sich auf eine eigene Odiseja: eine musikalische Entdeckungsreise, auf der unterschiedliche Menschen, Sprachen und Kulturen aufeinandertreffen. Dabei führt die Reise nicht nur geografisch durch verschiedene musikalische Landschaften. Sie bewegt sich ebenso zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen Melancholie und Lebensfreude.
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‚Odiseja‘ von BABA YAGA ist der
SCHWARZATALER MUSiK-TiPP der WOCHE
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Bilder © The New, Katharina Scholz




