Georg Breinschmid schlägt ein neues Kapitel seines umfangreichen und vielseitigen Schaffens auf: mit seinem neuen Album „Breinology“ landete der geniale Amstettner mit unglaublichem virtuosen kompositorischen und instrumentalen Können in schillernder Weise vor zwei Wochen auf der Scheibenwelt. Und wie immer bei Georg Breinschmid kommt auch der Humor nicht zu kurz. EIN HINWEIS AUS DEM BOOKLET: Die Musik auf dieser Scheibe wurde ausnahmslos von Menschen gespielt, geschrieben, aufgenommen, konzipiert, gegroovt, gepfiffen … ohne Hilfe irgendeiner »künstlichen Intelligenz«.
Vier der brandneuen Aufnahmen schrieb Georg Breinschmid für das Brein, Schmid & Gansch-Trio mit seinen langjährigen Mitstreitern Benjamin Schmid und Thomas Gansch – beide, wie auch Georg Breinschmid selbst, mit starkem Background sowohl in der „klassischen“ als auch in der improvisierten Musik. Die starken Wurzeln im Jazz werden fulminant in „Neni’s Tune“ oder funkiger in „Don’t ask“ offengelegt; klassischer geht es im von Breinschmid arrangierten „Rossini-Medley“ zu, das wohlbekannte Melodien mit Blues-Einschlägen und in ungeraden Metren erklingen lässt.
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Ohnehin lässt Georg Breinschmid seine „klassische“ Vergangenheit als Orchestermusiker u.a. bei den Wiener Philharmonikern in den vergangenen Jahren auch wieder bewusster in sein Schaffen einfliessen, was sich verstärkt auch in Kompositionen für Ensembles aus dem Bereich der Klassik niederschlägt. Die für das Ensemble „La Philharmonica“ als Auftragswerk geschriebene „Zwiefacher Suite“ ist ein gutes Beispiel hierfür, ein Werk, das den Musikerinnen Hochvirtuoses und rhythmisch Komplexes abverlangt, vom Ensemble brillant gemeistert. Musikalisch gänzlich anders stellt sich die elegisch-melancholische „Fantasie“ für Violine und Klavier dar, einfühlsam und wunderschön interpretiert von Geigerin Lara Kusztrich und Pianistin Mitra Kotte. Zwei andere Stücke wiederum hat Georg Breinschmid im Overdub-Verfahren allein eingespielt und vor allem auch gepfiffen – das mitreißende und groovige „Guatdassdassogst“, inklusive Dada-Räp, und das getragene, von Klavier begleitete „Unknown“. Und in „Boid is‘ goa“, einem Auftragswerk für Stimme, Cello und Loops, großartig umgesetzt vom Duo CelloXang, ist ein weiterer Songtext von Georg Breinschmid zu hören, ein satirischer Kommentar zur Stimmungslage des modernen Menschen, im österreichischen Idiom vorgetragen.
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Ein besonderes Juwel rundet die Aufnahmen ab – eine im Rahmen einer Aufnahmesession mit dem ehemaligen Weather Report-Schlagzeuger Peter Erskine eher zufällig entstandene Version einer alten Komposition „5/4“, eine wunderbare Version, ohne vorherige Probe entstanden und von Peter Erskine sensibel und meisterhaft begleitet.
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Natürlich ist auch nach zehn Tracks noch nicht Schluss, es werden noch zwei höchst amüsante Bonustracks nachgeliefert – ein eigentlich als privates Geburtstagsgeschenk eingespieltes Arrangement: der „47er Regimentsmarsch“ und ein rasanter Track mit dem The Flying Schnörtzenbrekkers Trio.
So viel Spaß kann die ungebremste Kreativität a lá Georg Breinschmid machen!
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Bilder © Julia Wesely, Lili Richter, Re:lease





