Ternitz geht mit Sonnenstrom Richtung Energiewende

Die Stadtgemeinde Ternitz will den Großteil des zukünftigen Energiebedarfes aus erneuerbaren Energien abdecken. Die e5-Gemeinde Ternitz wird im nächsten Gemeinderat eine Energie- und Umweltstrategie diskutieren, und so die Basis für den bevorstehenden Wandel in den Themenbereichen Energie-, Klima- und  Umweltschutz festlegen.

Bürgermeister Rupert Dworak, die Umweltstadträtin Daniela Mohr, der Energiebeauftragte der Stadt Ing. Helmut Million und Stadtamtsdirektor Mag. Gernot Zottl präsentierten die Schwerpunkte der Strategie. Dabei wird auf eine effiziente Energienutzung gesetzt, vorwiegend auf Basis erneuerbarer Energien. Unter Einbindung der Bevölkerung und ohne Komfortbeschränkung für die Bürger wird in den Bereichen Energie, Mobilität und Raumordnung auf die Verringerung des Verbrauches und mehr Effizienz gesetzt.

Stadtamtsdirektor Mag. Gernot Zottl, Energiebeauftragter Ing. Helmut Million, Umweltstadträtin Daniela Mohr und Bürgermeister LA Rupert Dworak stellen die Strategie vor, die Ternitz zur Umweltmustergemeinde machen sollen.
Stadtamtsdirektor Mag. Gernot Zottl, Energiebeauftragter Ing. Helmut Million, Umweltstadträtin Daniela Mohr und Bürgermeister LA Rupert Dworak (v.l.) stellen die Strategie vor, die Ternitz zur Umweltmustergemeinde machen sollen.

Bürgermeister Rupert Dworak: „Wir werden durch eine stetige Senkung des Energieverbrauches bei den gemeindeeigenen Gebäuden und durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, wie die Photovoltaik, möglichst energieautark werden“.

Im über 30 Seiten dicken Leitbild werden auch die ersten Erfolge beim Energiebedarf im Bereich Heizen, Straßenbeleuchtung, Betrieb des Freibades BLUB oder beim Treibstoffverbrauch des städtischen Fuhrparks aufgezeigt. „Wir wollen verstärkt im Energiebereich gemeinsam mit der EVN das Fernwärmenetz, das derzeit rund 4.500 Haushalte versorgt, bis Pottschach ausbauen, um den CO2 Ausstoß weiter zu verringern. Bisher haben wird 14.000 Tonnen CO2 pro Jahr durch die Wärmegewinnung im Biomasseheizwerk Schwarzatal eingespart“, weiß Stadträtin Daniela Mohr. Im Mittelpunkt steht aber der weitere Ausbau von Photovoltaikanlagen des Abwasserverbandes, des Wasserleitungsverbandes und der Stadt Ternitz, wo vor allem auch private Hauseigentümer zur Nutzung dieser erneuerbaren Energie motiviert werden sollen. Bereits im heurigen Jahr wird eine Leistung von 1,2 kWp angestrebt.

Die Umweltstrategie wird am 14. März im Gemeinderat diskutiert und beschlossen, und ist ab diesem Zeitpunkt auf der Homepage der Stadt Ternitz abrufbar

Foto: Stadtgemeinde Ternitz

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