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Bergrettung rettete zwölf Touristen aus Felswänden der Rax

Bei zwei Einsätzen innerhalb von nur 24 Stunden rettete die Bergrettung Reichenau auf der Rax insgesamt zwölf Menschen aus Bergnot aus Felswänden der Rax.

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Am Freitag wurde die Bergrettung Reichenau um 21 Uhr alarmiert. Ein 14.jähriges Mädchen hatte sich am Preintalersteig im „Großen Höllental“ auf der Rax verletzt. 15 Bergretter aus Reichenau stiegen zur verletzten Jugendlichen auf, dabei stellte sich heraus das, dass das Mädchen nur leicht verletzt war, sich aber insgesamt elf Bergsteiger – zehn tschechische Staatsbürger und ein slowakischer – auf dem Preintalersteig, einem versicherten Klettersteig, so verstiegen haben, dass sie weder vor noch zurück konnten.

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Aus der Lechnermauer wurde eine Frau nach einem Knöchelbruch gerettet
Aus der Lechnermauer wurde eine Frau nach einem Knöchelbruch gerettet

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Sieben Bergretter errichteten ein mehrere Seillängen langes „Seilgeländer“ und erreichten die Touristen so um drei Uhr morgens. Da eine Bergung einer so großen Personengruppe in der Nacht nicht möglich war, wurde für die Gruppe ein Biwak errichtet. Nach Tagesanbruch konnten dann alle vom Hubschrauber des Innenministerium in elf Flügen am Tau ins Tal gebracht werden. Die Bergung endet nach elf Stunden unfallfrei.

Zu einem weiteren Einsatz wurde die Bergrettung Reichenau am Samstag um 17:45 Uhr gerufen. Eine Frau hatte sich in der Lechnermauer auf der Rax in einer Kletterroute im sechsten Schwierigkeitsgrad den linken Knöchel gebrochen. Sie konnte von Notarzthubschrauber C3 ebenfalls per Tau geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden_

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Foto_©_H.Dittler

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