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Erinnerung an einen Ternitzer Visionär

Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Czettel, der große politische Visionär, Reformer und Vordenker wäre am Samstag 90 Jahre alt geworden. Der viel zu früh verstorbene große Sohn Niederösterreichs war Zeit seines Lebens ein Anwalt für die arbeitenden Menschen und insbesondere all jener, die sich selbst nicht helfen konnten.

In 27 Jahren seiner Tätigkeit in der Spitzenpolitik bekleidete Hans Czettel als Innenminister und als Landeshauptmann-Stellvertreter höchste politische Ämter. Ob als Betriebsrat, Nationalrat, Minister oder Landeshauptmann-Stellvertreter – Hans Czettel war in seinen Funktionen Visionär und Vordenker. Faszinierend war sein Ideenreichtum und seine Gabe, weit in die Zukunft hineinzublicken.

Landeshauptmann-Stellvertreter Nationalrat Hannes Bauer, Stadtparteivorsitzender Gerhard Windbichler, Landeshauptmann-Stellvertreter a.D. Ernst Höger und Bürgermeister Landtagsabgeordneter Rupert Dworak (v.l.) am Grab von Hans Czettel

Mit seinem unermüdlichen Bemühen um mehr Menschlichkeit und Menschenwürde hat er seine Vorstellungen von Politik vorgelebt, die heute noch allgegenwärtig sind. Aus diesem Anlass gedachten die Niederösterreichischen Sozialdemokraten gemeinsam mit Familie Czettel im Rahmen einer Gedenkfeier dem unvergessenen Politiker am Stadtfriedhof seiner Heimatstadt Ternitz. Bürgermeister Rupert Dworak (SP) konnte für diese Feierstunde am Ehrengrab den langjährigen Weggefährten und Landeshauptmann a.D. Ernst Höger als Festredner gewinnen. „Hans Czettel war immer mein politisches Vorbild. Besonders sein soziales Engagement, seine Sensibilität und sein politischer Weitblick haben mich immer fasziniert“, so der frühere Landeshaupmann-Stellvertreter.

„Es ist für die Stadt Ternitz, für die Repräsentanten des Landes Niederösterreich, die Sozialdemokratische Bewegung, seine Freunde  und Wegbegleiter, eine Selbstverständlichkeit, dass wir anlässlich seines 90. Geburtstages zusammenkommen, um Hans Czettel zu gedenken“, so Gemeinde-Vertreter-Verbandspräsident Abgeordneter Rupert Dworak.

„Die Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten,  bei verschiedenen Anlässen, ein Stück des Weges mit ihm gehen durften, sind stolz, dass es Hans Czettel gegeben hat und sie, so wie ich, ein Stück ihres Lebensweges mit ihm gehen durften“, so erinnert sich Ernst Höger. Der Mensch Hans Czettel soll auch 33 Jahre nach seinem Tod ein Vorbild bleiben, an das man sich gerne erinnern, dem man nacheifern will, wohl wissend, seine Größe und Leistungen niemals erreichen zu können.

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