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Überschätzt! Zwei Wiener mussten mit Hubschrauber von der Rax geborgen werden

Zwei Wiener hatten am gestrigen Sonntag ihr Kletterkönnen überschätzt und die Gefahren der Rax grob unterschätzt. Ein Hubschrauber des Innenministeriums mussten die zwei Stadtkletterer, als die Dämmerung heraufzog, aus ihrer misslichen Lage am Katzenkopfsteig im Großen Höllental befreien.

Die beide Wiener (45 und 36 Jahre alt) stiegen gegen Mittag in die Loswand im Großen Höllental ein, in der Absicht, den mit Schwierigkeitsgrad II bewerteten Akademikersteig zu begehen. Dabei dürften sie jedoch fälschlicherweise den Einstieg zum etwas anspruchsvolleren, sogenannten Katzenkopf-/Zimmersteig erwischt haben.

Nachdem es ihnen nicht gelungen war, die Schlüsselstelle in der letzten Seillänge, einer kaminähnlichen Engstelle,  zu überwinden, seilten sie sich ein Stück weit ab. Da sie sich jedoch ein Abseilen über die gesamte Route nicht zutrauten und es bereits zu dämmern begann, setzen die beiden schließlich einen Notruf ab.

„Die Kletterer konnten vom -Hubschrauber noch vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt geborgen werden“, schildert Sabine Buchebner-Ferstl von der Bergrettung Reichenau.

Symbolfoto: Wilfried Scherzer-Schwarzataler

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