„Erdmutter“ – die grosse, vom Wiener Metallbildhauer Talos Kedl aus Kupferblech gefertigte, Skulptur der Ausstellung ‚Kunst in der Landschaft‚ in Gasteil (Gemeinde Prigglitz) ist am Wochenende verschwunden. „Bitte um Hinweise, wenn euch etwas aufgefallen ist“, schrieb die Galeristin und Tonkünstlerin Charlotte Seidl in sozialen Medien.
Gestern nachmittag fand Tochter Saskja Seidl die vermisste Skulptur im Wald versteckt. „Ein Sonnenstrahl ließ das Kupferblech aufblitzen. Erst hielt ich es für eine weggeworfene Dose. Dann fand ich die zerstörte Skulptur zwischen den Bäumen“, schildert Saskia Seidl im Gespräch mit dem SCHWARZATALER. Unbekannte Kupferdiebe haben vermutlich versucht, die Erdmutter-Skulptur zu zerkleinern, um sie in ein Auto zu bekommen. Als das nicht gelang, hat man sie zwischen den Bäumen versteckt, um sie später abzuholen.
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„Erdmutter“ – die vom Wiener Metallbildhauer Talos Kedl aus Kupferblech gefertigte Skulptur wurde am Wochenende von Unbekannten zerstört.
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Die unbekannten Kupferdiebe haben die Erdmutter-Skulptur zwischen den Bäumen versteckt, um sie später abzuholen.
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Mit Hilfe der Nachbarn wurde die Erdmutter-Skulptur aus dem Versteck im Wald gehoben und in Sicherheit gebracht.
„Auch die zweite Kupferskulptur von Talos Kedl haben wir sicherheitshalber abmontiert, damit die Kupfersammler nicht auf blöde Ideen kommen“, skizziert Charlotte Seidl. Die Gloggnitzer Polizei ermittelt wegen schwerer Sachbeschädigung.
Vielleicht kann Talos Kedl seine Erdmutter wieder reparieren. „Sie nochmals aufzustellen wagen wir nicht mehr, solange der Kupferpreis so hoch ist“, präzisiert die Galeristin.
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Lichtbilder © Saskia Seidl, Galerie Gut Gasteil





