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Anja Om Plus landeten mit ihrem Album ‚Tiny Little Boat‘ mit erstaunlicher Leichtigkeit auf der Scheibenwelt

Sechs herausragende Stimmen der österreichischen Musiklandschaft verbinden vokale Vielschichtigkeit. Anja Om Plus landeten kürzlich mit ihrem Album Tiny Little Boat mit klanglicher Präzision auf der Scheibenwelt. Was als kammermusikalisches Kollektiv in Wien gewachsen ist, bleibt auch heute der Kern von Anja Om Plus – ein Ensemble, das mit feinem Humor und vokaler Vielschichtigkeit große emotionale Themen erkundet.

Musikalisch changiert Tiny Little Boat zwischen Intimität und Aufbruch, zwischen fragiler Offenheit und präziser Komposition. Jeder Song wirkt wie ein kurzer Film: atmosphärisch dicht, emotional vieldeutig, getragen von einer stillen Dringlichkeit.

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Tiny Little Boat fragt, was bleibt, wenn Nähe zum Aushandlungsort wird: Wie viel von sich darf man geben, ohne sich zu verlieren? Und wann wird Anpassung zum Selbstverrat? Das Album begegnet diesen Fragen nicht nur ernsthaft, sondern auch mit einem Augenzwinkern – denn selbst in emotionaler Schwere blitzt hier und da Ironie auf.

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Im Mittelpunkt steht die Sängerin, Komponistin und Bandleaderin Anja Obermayer. Gemeinsam mit Ursula Reicher, Mira Perusich, Lucia Leena, Ricarda Maria Jr. und Veronika Sterrer entwirft sie Klangarchitekturen, die sich zwischen Jazz, zeitgenössischer Vokalmusik und zarter Pop-Melancholie bewegen. Stimmen verweben sich, tänzeln umeinander, widersprechen sich – und finden doch immer wieder zusammen.

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Tiny Little Boat ist ein Album über Sehnsucht und Selbstbehauptung – und darüber, dass man manchmal kentern muss, um den eigenen Kurs zu finden.

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Fotos © Kevin Rieseneder, Reithofer Media

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