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Bahnübergang Flatzer Straße soll erhalten bleiben!

Der Ausbau der Südbahn zur Hochleistungsstrecke mit dem Semmering-Basistunnel wirft auch für Neunkirchen seine Schatten voraus: die Wartezeiten am Bahnschranken Raglitzer Straße werden so  lange, dass sich unzumutbare Staus bilden würden. Der Bahnübergang in der Flatzer Straße soll erhalten bleiben, fordern die NeunkirchnerInnen.

Die Stadtgemeinde Neunkirchen strebt in der Raglitzer Straße die Errichtung einer Bahnunterführung an. „Mit den ÖBB gibt es seit längerer Zeit Verhandlungen über Planung und Kostenaufteilung“, skizziert der Grüne Vizebürgermeister Martin Fasan.

Anders ist die Situation beim Bahnübergang Flatzer Straße. Hier haben die ÖBB die Kostenbeteiligung  für eine Unterführung von vornherein abgelehnt und lediglich die Herstellung eines Begleitweges in Aussicht gestellt. Daher gehen die Bemühungen der Stadtgemeinde jetzt in die Richtung, den Bahnschranken an der Flatzer Straße zu erhalten. Denn hier sind lange Schließzeiten kein Problem.

Der Bahnübergang dient vor allem FußgängerInnen und RadfahrerInnen, die auf kurzem Weg das Naherholungsgebiet bei Neu-Mahrersdorf erreichen wollen. Größere Staus sind nicht zu erwarten. Daher werden Verhandlungen mit dem Infrastrukturministerium angestrebt, um dieses Ziel zu erreichen. Vertragsentwürfe, die eine Schließung dieses Bahnüberganges zum Inhalt hatten, wurden von der Stadtgemeinde nicht unterschrieben. Vizebürgermeister Martin Fasan: „Wir Grüne unterstützen diese Vorgangsweise des Bürgermeisters nach Kräften und setzen uns – gemeinsam mit den anderen Gemeinderatsfraktionen – für eine Erhaltung des Bahnübergangs Flatzer Straße ein.

UmweltGR Johann Gansterer, KO Günter Pallauf und Vize Mag. Martin Fasan setzen sich für die Erhaltung des Bahnüberganges in der Flatzer Straße ein

Foto: Fasan

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