Kopierinsel - 200x200

Freie Stelle in der Neunkirchner Stadtpolizei wird nachbesetzt

Für die Zukunft der Stadtpolizei Neunkirchen wurde eine rasche Entscheidung getroffen: Der Dienstposten, der nach dem überraschenden Abgang eines Polizisten frei wird, soll wieder nachbesetzt werden. „Sicherheit hat einen wichtigen Platz in der Stadt. Damit soll auch ein Signal gesetzt werden, das dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung trägt“, begründet Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer diese Entscheidung.

Die Stadtpolizei, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen feiert, ist derzeit mit neun Polizisten besetzt. Nachdem sich nun überraschend der Abgang eines Kollegen ergeben hat, soll dieser Posten nachbesetzt werden – obwohl der Dienstbetrieb auch ohne Nachbesetzung sichergestellt wäre.

Dies wird zum einen dem in den letzten Jahren gewachsenen Aufgabengebiet der Stadtpolizei geschuldet. Dazu zählen Verkehrsüberwachung, Schulwegsicherung, Betriebsstättengenehmigungen, Kriminalprävention, Aufgaben in Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltungsbehörde, Veranstaltungsangelegenheiten und Parkraumüberwachung. Einen sehr wichtigen Aspekt stellt auch das wachsende subjektive Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung dar. „Die Exekutivbeamten berichten von verstärkten Kontaktaufnahmen der Bevölkerung“, erklärt der Bürgermeister, „Mit der Nachbesetzung dieses Dienstpostens können wir das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken.“ Zudem sei es in vielen Bereichen sinnvoller und effektiver, Uniformierte im Einsatz zu haben – etwa bei der Schulwegsicherung.

„Mit der Nachbesetzung dieses Dienstpostens können wir das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken“, erklärt Bürgermeister Osterbauer

Das subjektive Sicherheitsgefühl war auch zuletzt beim Sicherheitsgipfel ein wichtiger Punkt, der mit Bezirkspolizeikommando und Polizeiinspektion erörtert wurde. Im Zuge der Aktion Gemeinsam sicher gibt es zwischen Stadtpolizei Neunkirchen und Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Johann Neumüller und dem dafür eingesetzten Beamten eine gute Zusammenarbeit.

Mit der Beibehaltung des Personalstandes ist es auch möglich, schnell kurzfristige Maßnahmen zu setzen, wie zum Beispiel bei Vandalismus. So haben zuletzt die im Vorfeld des Sicherheitsgipfels vom Bürgermeister angeordneten Streifen im Stadtpark zu einer Entspannung der Situation geführt.

Foto: Stadtgemeinde Neunkirchen

Schreibe einen Kommentar