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Sturm: Feuerwehren sind im Dauereinsatz

In den vergangenen Stunden gab es für die heimischen Feuerwehren keine Verschnaufpause. Sturmböen, fliegende Dächer, gerissene Stromleitungen und brennende Bäume sorgten für Hochbetrieb bei den Florianis. Auch die kommenden Tage sollen stürmisch werden, sagen die Wetterfrösche.

Die wichtigsten Einsätze: In Edlitz wurde durch die starken Böen das Dach einer Gartenhütte abgetragen. In Neunkirchen flog in der Alleegasse ein 20 Meter langes Baugitter auf einen Pkw und in der Triester Straße fiel eine Plakatwand auf einem Kleinbus. Auch zahlreiche Dächer wurden durch den starken Sturm beschädigt und neben einer Wohnhausanlage in Breitenau wurden mehrere Carports auf ein Feld geschleudert.

Schwere Carports zersplitterten in Breitenau auf einer Wiese

Ein Baum, der auf eine Stromleitung fiel, löste am Sonntagabend in unwegsamen und extrem steilen Gelände bei Krumbach (Bezirk Wiener Neustadt) einen Waldbrand aus. Die Einsatzkräfte gingen bei der Brandbekämpfung an ihre körperlichen Grenzen. Rund ein halber Hektar Unterholz stand in Flammen. Durch den starken Wind wurde die Glut immer wieder angefacht. Ein Floriani keuchend: „Glücklicherweise wurde der Brand früh genug bemerkt. Wäre er längere Zeit unbemerkt geblieben, hätte sich das Feuer rasend schnell ausbreiten können.“ Insgesamt standen zwölf Feuerwehren aus den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt im Löscheinsatz.

Abgerissene Stromleitungen setzten einen Wald bei Tiefenbach in Brand

Info: einsatzdoku.at

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