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Überschall-Testflüge starteten mit Kracher über dem Schwarzatal

Es war am gestrigen Montag kurz nach 13 Uhr. Der ruhige verregnete Tag wurde jäh von einem heftigen Knall unterbrochen. Wände und Böden zitterten, Haustiere verkrochen sich. Was war geschehen. „Es war ein Überschallknall“, bestätigt ein Sprecher des Bundesheeres. Der Knall war extrem laut und schreckte von Pitten bis zur Rax die Menschen auf. Wie laut der Überschallknall am Boden wahrgenommen wird, hängt auch vom Wetter und den Temperaturen ab. Die Eurofighter fliegen in etwa 12.000 Meter Höhe. Dadurch wird der Abfangjäger selbst oft gar nicht wahrgenommen. In einem Gebirgstal, wie dem Oberen Schwarzatal, verstärkt sich der Überschallknall dann noch zusätzlich zum beunruhigenden Kracher.

Das Bundesheer übt zwei Mal pro Jahr Überschallflüge. „Wir bekommen die Freigabe von der Austro Control rund eine halbe Stunde vor der Übung für einen bestimmten Korridor. Etwa fünf bis 15 Minuten vorher kündigen wir die Übung auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/bundesheer/) an“, skizziert der Bundesheersprecher.

Die zweiwöchige Übung endete am Freitag, 5. Juni, um 12 Uhr.

Foto: Österreichisches Bundesheeer

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