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Skulptur von Haydar Celik schmückt Gloggnitzer Kreisverkehr

Der Künstler Haydar Celik lebt und arbeitet heute in Enzenreith. Nach seiner Flucht aus seiner osttürkischen Heimat fand der Kurde, der aufgrund seines Engagements gegen die Unterdrückung seiner Landsleute mit den türkischen Behörden in Konflikt geriet, vor 24 Jahren in Gloggnitz eine neue Heimat und entwickelte seine eigene Kunstrichtung, den Karismus. Seine Skulpturen und Bilder befassen sich mit der Zerstörung unserer Umwelt durch rücksichtslose Industrialisierung, dem Klimawandel und den desaströsen Folgen unserer hemmungslosen Wegwerfgesellschaft. Die Skulptur ‚Worker Art 1‘ ist, so Celik, ein Symbol für die Arbeiter, auf deren Schultern Technologie und Wirtschaft lasten.

Das 2,30 Meter hohe Objekt ziert jetzt den Kreisverkehr beim Landespensionistenheim in Gloggnitz. „Es ist mein Geschenk als Dankeschön für die Stadt und die Leute, die mir so viel geholfen haben“, skizziert der Haydar Celik im Gespräch mit dem SCHWARZATALER.

Gemeinderätin Martina Alfanz-Nagl, Künstler Haydar Celik, Bürgermeisterin Irene Gölles und Gemeinderätin Iris Hintringer (v.l.) mit der Skulptur ‚Worker Art 1‘.

Foto: SCHWARZATALER

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