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Unglaublicher Leichtsinn: Polnischer Bergsteiger klettert in der Dunkelheit ohne Lampe

Ein 31-jähriger in Wien wohnhafter polnischer Staatsbürger bedurfte gestern der Hilfe der Bergrettung Reichenau. Nach der Begehung des Richterwegs, einer Klettertour im 5. Schwierigkeitsgrad in der Stadelwand am Schneeberg stieg der Pole gegen 17 Uhr ohne Licht ab, während seine beiden Begleiter mit Stirnlampen ausgerüstet den Stadelwandgrat weiterkletterten. Beim Abstieg verfehlte der Mann in der Dunkelheit die richtige Abzweigung Richtung Gassl und konnte sich nicht mehr orientieren, woraufhin er den Notruf 140 alarmierte.

Mithilfe der übermittelten GPS-Koordinaten konnte der Pole rasch geortet werden. Eine Mannschaft der Bergrettung Reichenau fand ihn unverletzt im unwegsamen Gelände auf etwa 760 Meter Seehöhe und begleitete ihn zum Parkplatz an der Höllental-Bundesstraße, wo auch die beiden anderen Kletterer kurz danach eintrafen.

Eine Mannschaft der Bergrettung Reichenau fand den verirrten Polen im unwegsamen Gelände auf etwa 760 Meter Seehöhe und brachte ihn sicher ins Tal.

Foto: ÖBRD NÖ/W

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