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Heftige Sturmböen verbliesen den Skiweltcup-Riesentorlauf der Damen am Semmering

Wetterpech beim 25-Jahr-Jubiläum des FIS Damenskiweltcups am Semmering: Starker Wind mit heftigen Sturmböen machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung, der Riesentorlauf musste noch vor Beginn des zweiten Durchgangs abgebrochen werden. In Führung lag nach dem ersten Durchgang die Slowakin Petra Vlhova vor der Italienerin Marta Bassino und der Schweizerin Michelle Gisin.

OK-Chef Franz Steiner dazu: „Allem voran einmal ein großes Dankeschön an unsere hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die trotz der schwierigen Situation unter großem Einsatz geholfen haben, um die Rennen während der Pandemie am Zauberberg überhaupt veranstalten zu können. Die Piste war in einem hervorragenden Zustand, danke an dieser Stelle auch Rennleiter Anton Zuser und seinem Team. Gegen einen Sturm dieses Ausmaßes konnte man aber leider nicht ankämpfen, am Berg wurden Sturmböen von mehr als 110 Stundenkilometer gemessen. Aus Sicherheitsgründen musste das Rennen abgebrochen und der Veranstaltungsbereich geräumt werden, nach 25 Jahren war das der erste Abbruch eines Weltcuprennens am Semmering.“ Mit den Aufräumarbeiten nach den Sturmschäden kann erst begonnen werden, sobald sich das Wetter wieder beruhigt hat.

OK-Chef Franz Steiner: „Am Berg wurden Sturmböen von mehr als 110 Stundenkilometer gemessen. Aus Sicherheitsgründen musste das Rennen nach dem ersten Durchgang abgebrochen und der Veranstaltungsbereich geräumt werden, nach 25 Jahren war das der erste Abbruch eines Weltcuprennens am Semmering.“

Morgen am 29. Dezember wird, abhängig von den Wetterbedingungen, wie geplant der Nachtslalom gefahren – mit den Startzeiten 15.15 Uhr (1. DG) bzw. 18.30 (2. DG). Ob und wann der Riesenslalom nachgeholt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, laut heutiger Information der FIS jedenfalls nicht morgen Dienstag oder übermorgen Mittwoch.

Foto: Wilfried Scherzer-Schwarzataler

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