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Stimme Portugals macht heute mit ‚Eva‘ ihre Trilogie komplett

Die Sängerin Cristina Branco ist eine der bekanntesten Stimmen Portugals. Auf ihrem neuen Album ‚Eva‘ (o-tone/Edel) hat sie ihr Alter Ego zum Leben erweckt und schafft damit zusammen mit ihrer wundervollen Band eine schillernde Welt abseits der portugiesischen Fadoromantik. Alle Wünsche, Gedanken, Träume der Sängerin wurden seit Jahren in Eva projiziert und die Projektion half der Künstlerin, sich vom Perfektionismus der Musikindustrie loszulösen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Mit den ersten beiden Alben ‚Menina‘ und ‚Branco‘ (beide o-tone/Edel) verabschiedete sie sich 2016 vom Major Label und den musikalischen Erwartungen mitteleuropäischer Portugalliebhaber. Sie ließ sich alle Songs auf den, als Trilogie geplanten, Alben von lusophonen (portugiesischsprachigen) KünstlerInnen schreiben und komponieren. Indie-, Pop-, Punk-, Rap-, Jazzmusiker, ein Literatur-Nobelpreisträger, Stars und Sternchen. Allein die Bandbreite der Menschen, die Cristina mit ins Boot genommen hat, zeigt von immensem Mut zum Loslassen. In ‚Eva’ kommt die Band multiinstrumental daher, es gibt zahlreiche perkussive und elektronische Elemente, Pianist Luis Figueiredo, Gitarrist Bernardo Couto und Bassist Bernardo Moreira trumpfen mit Backgroundchören auf. Zusammengehalten wird das Potpourri von Cristina und ihrem Trio, bestehend aus Portugiesischer Gitarre, Piano und Kontrabass, das sie seitdem begleitet.

Das Album ‚Eva‘ schließt nach den beiden Alben ‚Menina‘ und ‚Branco‘ die Trilogie von Cristina Branco ab

Cristina Branco, Bernardo Couto, Luís Figueiredo und Bernardo Moreira sind auf dem gemeinsamen Weg eng zusammengewachsen: Ähnlich wie ‚Eva’ bekamen die Herren an Brancos Seite mehr Spielraum. Figueiredo zeichnet verantwortlich für mehrere ihrer gemeinsamen Lieder. Elektronische und perkussive Elemente, polyphone Backgroundgesänge, der Spaß an Improvisation der Jazzmusiker gewannen an Raum und machten die Musik einzigartiger, während die Kunstfigur Cristina Branco in den Hintergrund geriet. ‚Eva‘ eroberte sich ihren Raum – dabei gewann die Protagonistin mehr und mehr an Integrität.

Die Songs auf dem gleichnamigen Album, das die Trilogie beschließt, beschäftigen sich folglich mit den Themen, Wer bin ich, Wer will ich sein. Wie kann ich frei sein. Eva wird zum Leben erweckt, Erwartungen werden abgestreift. Das Innere wird nach außen gekehrt, dabei wird Verletzlichkeit zugelassen – Integrität schmerzt manchmal.

Aber sie ist in erster Linie befreiend und all das hört man Cristina Branco, alias Eva, an.

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♫ Viel Vergnügen ♫

Foto: Joana Linda, Promotion

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