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Bite The Bullet bringen mit dem Album ‚Vices‘ dänischen Synthpop auf die Scheibenwelt

Bite the Bullet, die vier Dänen mit Hang zur gepflegten Randale, sind zurück auf der Scheibenwelt – und zwar mit einem brandneuem Album im Gepäck, das nicht besser zu Zeiten wie diesen passen könnte. Das Dänenquartett hat sich durch seine schroffe, aber charmante musikalische Offenheit schon länger einen klingenden Namen gemacht. Mit Gitarren sind sie groß geworden, Gitarren werden auch immer eine Rolle spielen, aber auf ihrem neuen Album ‚Vices‘ machen die guten alten Sechssaiter sukzessive Platz für Synthesizer und Tame Impala-artige Basslines. Und das klingt gut so!

Bite the Bullet selbst konstatieren augenzwinkernd: „Wie würde es wohl klingen, wenn Daft Punk von Jack White eingeladen würden, ein Album zu produzieren und Tama Impala für die Aufnahmen verantwortlich wäre? Genau so!“ … und wenn man die Silberscheibe von vorne bis hinten durchhört, beißt man keineswegs in einen sauren Apfel und man weiß ziemlich genau, was die Nordmänner meinen.

Die dänische Band „Bite the Bullet“ veröffentlichte am vergangenen Freitag ihr neues Album „Vices“ auf der Scheibenwelt.

Ihre Musik klingt nach einer ganz neuen Richtung, die es so noch nicht gab. Thunderpop anno 2021 eben! Jede Nummer ist tiefgründig und zugleich tanzbar. Jede Textzeile ist on point und technisch betrachtet, passt auch alles. Tolle Arrangements, fetter Sound, professionelles Gesamtbild und man spürt die hundertprozentige Hingabe, den Schweiß und, ja, auch die Tränen.

Bereits im Herbst wagen sich die gitarrenlastigen und apfelbeißenden Synthie-Vikinger wieder auf Konzertbühnen – vielleicht dürfen wir ja auch bald in Österreich mit ihnen gemeinsam auf die Freundschaft und aufs Zusammensein anstoßen und tanzen. Denn eines weiß der kundige „Bite the Bullet“-Fan: Die Dänen halten live was sie via Silberscheibe versprechen…

Foto: Promotion, Rola Music, Peter Kristensen

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