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Zwei Wienerinnen verirrten sich am Wasserleitungsweg

Arbeitsreich verlief der heutige Christi Himmelfahrtstag für die freiwilligen HelferInnen der Bergrettung Reichenau. Um die Mittagszeit stürzte ein achtjähriger Bub aus dem Bezirk Neunkirchen in der Nähe der Knofelebenhütte. Er wurde mit einer Handfraktur vom Notarzthubschrauber CH3 ins Krankenhaus ausgeflogen. Und dann wurden zwei junge Wienerinnen, die offensichtlich den Berg mit einer Fußgängerzone verwechselten, per Polizei-Helikoptertaxi ins Tal gebracht.

Kurz vor halb drei Uhr kam dann eine weitere Alarmierung: Zwei junge Wienerinnen (28 und 22 Jahre) waren auf dem Wasserleitungsweg im Höllental unterwegs. Von dort bogen sie ins weglose Gelände ab, bis ihnen schließlich im Bereich Fuchslochgraben beim Mittagsstein (Feuchter) der Plan fehlte und die beiden Städterinnen, die den Berg mutmaßlich mit einer Fußgängerzone verwechselten, um Hilfe riefen.

Der Polizei-Hubschrauber brachte die zwei Wienerinnen sicher ins Tal.

Zwei Mannschaft der Bergrettung Reichenau stiegen über den Mittagsstein und den Großofen auf, zeitgleich wurde ein Suchflug gestartet. Die beiden Frauen konnten schließlich vom Piloten des Polizeihubschraubers „Libelle“ geortet werden. Mittels Tau wurden die Leichtsinnigen unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreit und ins Tal geflogen.

Foto: Bergrettung Reichenau

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