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Wochenende bescherte der Reichenauer Bergrettung bisher vier Einsätze

Zu insgesamt vier Einsätzen wurde die Bergrettung Reichenau am Freitag und am Samstag gerufen. Tatkräftige Unterstützung erhielt die Ortsstelle dabei von einer Ausbildungsgruppe der Landesleitung, die im Weichtalhaus gerade einen Kurs absolvierte. Gleich zweimal mussten Per sonen mit Knöchelverletzungen am Ferdinand-Mayer-Weg am Schneeberg geborgen werden: Am Freitag ein 11-jähriger Bub, am darauffolgenden Tag eine 60-jährige Frau. Beide wurden von der Bergrettung versorgt und zu Tal gebracht. Ebenfalls zweimal kam das Bergetau der Alpinpolizei zum Einsatz, um jeweils unverletzte Personen aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Am Freitag verirrten sich zwei etwa 60-jährige Frauen aus dem Bezirk im Bereich Obersberg. Sie waren um 11 Uhr vormittags von Schwarzau im Gebirge Richtung Waldfreundehütte aufgebrochen, in der Absicht, einen Rundweg entlang zu wandern. Dabei verloren sie die Orientierung und entschieden sich um 18 Uhr, den Bergrettungs-Notruf zu wählen. Der Hubschrauber des Innenministeriums konnte die beiden Frauen orten und noch vor Einbruch der Dunkelheit gegen 19.30 Uhr bergen.

Ein Hubschrauber des Innenministeriums brachte zwei Frauen per Seilbergung in Sicherheit.

Am Samstag schließlich konnte eine erschöpfte Frau aus Oberösterreich im oberen Drittel des Gsollhirnsteigs ihren Weg nicht mehr fortsetzen. Auch sie wurde vom Hubschrauber des Innenministeriums per Tau geborgen und in Sicherheit gebracht.

(Von den aktuellen Einsätzen gibt es keine Fotos, daher auch unserem Archiv eine kürzlich erfolgte Seilbergung durch den Polizeihubschrauber als Symbolfoto)

Foto: Wilfried Scherzer-Schwarzataler

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