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Ungar stürzte in der Stadelwand am Schneeberg 20 Meter ab

Zum dritten Mal im heurigen Jahr passierte in der Stadelwand am Schneeberg ein Kletterunfall, der einen Bergrettungseinsatz mit Hubschrauberbergung notwendig machte. Ein 35-jähriger Bergsteiger aus Ungarn (oder Tschechien – da divergieren die Angaben zwischen Polizei NÖ und Bergrettung) war mit zwei Begleitern auf der ‚Richterkante‘, einer Kletterroute im VI. Schwierigkeitsgrad unterwegs. In der siebenten von insgesamt zehn Seillängen stürzte der Mann im Vorstieg zwanzig Meter ohne Zwischensicherung ins Seil. Dabei erlitt er unter anderem schwere Kopfverletzungen.

Der Ungar wurde vom Notarzthubschrauber Christopherus 3 geborgen und nach der Versorgung am Zwischenlandplatz ins Krankenhaus Wiener Neustadt geflogen. Die beiden Kletterpartner konnten den Aufstieg fortsetzen und selbständig ins Tal absteigen.

Zum dritten Mal mussten heuer Bergretter und Hubschrauber nach Kletterunfällen in der Stadelwand am Schneeberg zu HIlfe eilen.

Ende April war ein 33-jähriger Wiener in der Tour ‚Des Kessels neue Kleider‘ in der Stadelwand schwer gestürzt, vor weniger als einer Woche wurde eine 40-Jährige bei der Begehung des Brunnerweges (ebenfalls in der Stadelwand) am Unterarm von einem Stein getroffen (der SCHWARZATALER berichtete).

Foto: ÖBRD NÖ/W

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